Merida und Dzibilchaltun

08.10.2006, 01:58 von jovelstefan

Merida ist die Hauptstadt von Yucatan, aber die Stadt selbst ist nicht so der Knaller. Dafuer aber unser Hostel: „Nomadas“ hat alles, was man sich von einem guten Backpacker Hostel wuenschen kann. Einen gemuetlichen Innenhof zum Essen und trinken, eine Gemeinschaftskueche, Fruehstueck inklu und abends kostenlos Salsakurs und Live-Gitarrenmusik. Unser Zimmer oder wie S. es nannte, unser „Zwergenhaus“ war klasse. Ein kleines Tuerchen, links und rechts davon Fenster mit kleinen Vorhaengen, ein bunt gestrichener Raum mit grossem Bett und einer Haengematte quer durch den Raum. Dazu ein kleines Bad, dass man durch ein ca. 1,50 Meter hohes Tuerchen erreicht. Super gemuetlich. Uebrigens habe ich auch endlich einen Adapter kaufen koennen und ab jetzt gibt es auch Fotos zu bestaunen:

Merida1

Am Abend haben wir mit ein paar anderen Backpackern etliche Sol verdrueckt und am naechsten Morgen erst einmal lange ausgeschlafen. Nach einem fürstlichen (oh, es gibt auch ein Ü,Ä,Ö auf der Tastatur!) Frühstück, anstatt Marmelade wie sonst gab es Schinken, Käse, Tomaten und Avocado, haben wir uns zu einem Halbtagesausflug nach Dzibilchaltun aufgemacht. Nein, ich weiss auch nicht, wie man das ausspricht. Die 15km-Busfahrt im Dritte-Klasse-Bus dauerte 1 Stunde, war dafür aber wie alle Busfahrten hier sehr interessant, da man sehr viel von Land und Leuten sieht, wenn man über die Dörfer juckelt. An der Ausgrabungsstätte mit dem komischen Namen angekommen, sind wir erstmal in das dortige Museum, da es wieder wie aus Kübeln schüttete. Das war sehr interessant, da dort besonders gut erhaltene Maya-Überbleibsel aus der Region ausgestellt werden.

Nach dem Regen sind wir dann auf Erkundungstour durch die Ruinen und es war ausser uns keine Sau da, klasse! Die einzigen anderen Touris war das amerikanisch Pärchen aus unserem Hostel, das uns den Tipp für Dzibilchaltun gegeben hatte. Nach dem Ruinenbegucken sind wir dann noch in einem Cenote schwimmen gewesen, in der schwülen Luft nach dem Gewitter eine herrliche Erfrischung.

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Und in der herauskommenden Sonne hat sich auch wieder ein Leguan blicken lassen. Zurück im Hostel hiess es dann nur noch duschen, essen, packen und ab zum Bus Richtung Palenque, die Fahrt sollte 8 Stunden über Nacht gehen…



1 Kommentar

  1. Leonard Borsdorf | 10.10.2006 14:33

    hi