StudiVZ-Nachschlag

28.11.2006, 12:09 von jovelstefan

Unser beliebtes Gruschelkabinett ist gestern Abend wieder online gegangen. Wie zuvor glänzt das Unternehmen nicht gerade durch eine offensive Informations- und Kommunikationspolitik. Auf der Website selbst ist kein Hinweis oder eine Erklärung für den stundenlangen Ausfall zu finden, im Blog steht ein gelogener Vierzeiler mit der Überschrift „Alles wird gut“:

Liebe studiVZler,

liebe Blogger,

studiVZ hat heute um 12 Uhr einen Phishing-Angriff bemerkt und erfolgreich abgewehrt. Um die Datensicherheit von studiVZ für die Nutzer zu gewährleisten wurde die Seite offline geschaltet. Die Seite ist im Laufe des Abends wieder online.
Euer studiVZ Team

Aha. Man kann also neuerdings einen Phishing-Angriff auf eine Website machen. Und dieser kann auch noch abgewehrt werden? Entweder ihr habt keine Ahnung oder ihr wollt eure Nutzer verarschen. Ich tippe auf letzteres. Und: Trotz hunderter Kommentare mit Nachfragen zu obigem Blogartikel bisher keine Reaktion von StudiVZ. Einige Nutzer haben schon resigniert und fordern, das wenigstens irgendwas vernünftig läuft:

… scheiß technik hier, wenn schon kein datenschutz, dann bitte schnelle server.

Eine ausführliche, gut recherchierte und hervorragend geschriebene Zusammenfassung der Geschehnisse um StudiVZ hat übrigens Falk Lüke zu Papier gebracht. Lesenswert.



1 Kommentar

  1. atari | 28.11.2006 14:27

    „… scheiß technik hier, wenn schon kein datenschutz, dann bitte schnelle server.“

    Ja, super Idee, dann können die Passwörter und die personenbezogenen Daten und Präferenzen schneller ausgelesen werden. PRO!