Jäger des verlorenen Deals

01.12.2006, 13:44 von jovelstefan

Heute ist ein neues Web2.0-Startup ins Rennen (also live) gegangen: dealjaeger.de versucht sich gegen die zahlreichen Preisvergleich-Portale mit User Generated Content zu etablieren.

Das Ganze funktioniert etwa so: Die Nutzer können Deals (also Produkte zu einem günstigen Preis) einstellen. Falls ein Nutzer dieses Produkt zu einen günstigeren Preis findet, kann er damit dem anderen den „Deal abjagen“. Dafür gibt es dann Punkte. Diese Punkte sollen die Motivation für die Nutzer sein, nach günstigeren Angeboten für die eingestellten Produkte zu suchen und somit die Aktualität der Seite zu wahren. Zusätzlich gibt es besondere Aktionen, um Nutzer für eine Preisjagd zu aktivieren. AAL-Prinzip eben. Dazu dann die üblichen webzwonulligen Kommentarfunktionen etc. pp.
So weit, so gut. Was mir nicht ganz klar ist: Was hat der einzelne Nutzer davon? Was bringen ihm viele Punkte. Oder ist der Spaß, anderen einen Deal abgejagt zu haben, Motivation genug? Ich bin mir nicht sicher, ob das Konzept funktioniert, gerade weil ja erst eine (nicht gerade kleine) kritische Masse aufgebaut werden muss, was ein bisschen dauert und auch Geld kostet. Andererseits zeigt zum Beispiel Qype, dass das auch funktionieren kann. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was aus Dealjaeger wird.



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