Jens Johler, Olaf-Axel Burow: Gottes Gehirn

09.01.2007, 15:49 von jovelstefan

Puh, was ein schwaches Buch. Die Kurzbeschreibung von „Gottes Gehirn“ hörte sich spannend an, aber der Inhalt… Naja, erstmal der Plot:

Ein berühmter Wissenschaftler wir ermordet und sein Gehirn geraubt. Dann wird der Freund eines deutschen Journalisten auch noch tot aufgefunden. Dieser zieht mit seiner Kollegin in die USA, um nach den Hintergründen der Morde zu forschen. Während die beiden so vor sich hin forschen, werden andere Wissenschaftler umgebracht, deren Gehirn ebenfalls entfernt. Der Zusammenhang: Alle Opfer haben mit einer Konferenz vor einigen Jahren zu tun, in der die besten der Besten aus jedem Wissenschaftsbereich zusammenkamen. Die Reporter forschen weiter…

Bis hierhin ja ganz nett, die erste Hälfte des Buches kann durchaus unterhalten, aber dann geht es los: Die Natur spielt verrückt, komische Schwingungen schweben in der Luft, Erdbeben, revoltierende Termiten usw. Am Ende stellt sich raus, dass ein bekloppter Wissenschaftler aus den Gehirnen der anderen ein Superhirn gebastelt hat und mit diesem die Weltherrschaft übernehmen will. Angeblich ein Wissenschaftsthriller. Allerdings dermaßen unrealistisch, absurd, lächerlich, dass auch die eigentlich vorhandene Spannung nichts mehr reißen kann. Bisher habe ich nur ein Buch nicht zu Ende gelesen, nachdem ich es angefangen habe: „Der englische Patient“. „Gottes Gehirn“ hätte das Zweite sein sollen.

Wer jemanden gar nicht leiden kann, sollte ihm dieses Buch bei Amazon bestellen. ;)



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