Vertraut man einem Telekomm.-Anbieter?

08.02.2007, 18:11 von jovelstefan

HotlineFoto © BDegan
Fortsetzung der Versatelgeschichte von vorhin. Das, was mir an der Hotline mitgeteilt wurde, war irgendwie nicht zufriedenstellend. In der Theorie wurde mir das gedachte Vorgehen in meinem Kündigungsfall so erklärt:

Meine Kündigung ist vorgemerkt, quasi geparkt. Sobald ich umgemeldet bin, schicke ich die Kopie der Ummeldebescheinigung. Dann wird die Kündigung rückwirkend zum angedachten Kündigungstermin ausgeführt. Möglicherweise eingezogene Beträge werden zurückerstattet. Damit der Anschluss ab dem geplanten Kündigungstermin nicht benutzt werden kann, wird eine Anschlusssperre ab diesem Datum eingerichtet.

Jetzt der Haken: Schriftlich kann er mir das nicht geben, aber das würde immer so gemacht werden.

Auf so eine Aussage verlasse ich mich nicht. Gerade, wenn ich sowas hier lese und meine gesammelten Erfahrungen mit größeren Unternehmen und ihrem Service mal Revue passieren lasse. Ich lasse doch kein Geld abbuchen und verlasse mich auf eine rechtlich unverbindliche Aussage, eine Kündigung rückwirkend zugesprochen zu bekommen. Und das Geld dann zurück. Dafür hatte ich schon zuviel Theater mit der Telekom und ihren Anwälten. Sorry, Versatel. Ich werde *seufz* die Sache jetzt einfach so regeln, dass ich mich schon im März im schönen Rathaus Altona melde und dann ne tolle Ummeldebescheinigung habe.

P.S.: Lieber Versatelianer, könntet ihr bitte:

1. Bruce Willis ihm seine Stimme automatischen Stimmcomputerauswahldings nehmen. Diese Möchtegern-Coolness geht gar nicht („Soso, sie haben eine Vertragsfrage, aha. Mmmh…“).

2. Die Mucke in der Warteschleife austauschen. Ich hab ja schon viel gehört (Fujitsu Siemens hat sogar einen eigenen Song, „Fujitsu Siemens Guaranteeeeeee, lalala“), aber euer Gejaule toppt alles. Celine Dion mit 2,8 Promille.

3. Beim Einstellungstest des nächsten Call Center-Mitarbeiters darauf achten, dass er zumindest ansatzweise hochdeutsch spricht. Bayrisch moag i net, schwäbisch versteh ich nicht, aber bei sächsisch krieg ich nur noch Pickel. Und ich musste immer dreimal nachfragen, wass er denn von mir wollte („gehmsche gleisch die Nümma vom Köndo“ -> „Geben Sie bitte Ihre Kontonummer an“). Danke.



3 Kommentare

  1. Pingback von jovelblog » Anreißer-Bilder jetzt auch im jovelblog | 08.02.2007 18:36

    […] jovelblog …jovelstefans kleine welt… « Vertraut man einem Telekomm.-Anbieter? […]

  2. Pingback von Kündigung versatel, Fortsetzung | jovelblog | 17.06.2007 19:14

    […] hatte ich ja schon geahnt, dass das nichts wird. Die Kündigung bei versatel zieht sich hin. Zum 30.04. hätte die […]

  1. Kiki | 09.02.2007 11:35

    ROFL @ Punkt 3. Immerhin ist das aber noch ansatzweise deutsch. Ich bin bei 1&1 und hatte unlängst einen Inder dran, der sich wie Peter Sellers anhörte. Zweifellos unterhaltsam, aber bei den Hotlinepreisen??