ebay für Bücher: Booklooker

24.02.2007, 19:35 von jovelstefan

Dieser Beitrag wurde gesponsert von trigami.com

Hinweis: Die folgende Rezension ist über trigami gesponsort, d.h. ich habe dafür eine Vergütung erhalten. Die Rezension gibt jedoch meine eigene Meinung wieder und ist inhaltlich in keinster Weise von irgendjemandem beeinflusst oder vorgegeben worden.

Was ist Booklooker?

Booklooker ist ein Marktplatz für Bücher, Filme und Musik. Im Grunde also eine Art „Sparten-Ebay“. Die Webseite von Booklooker ist optisch extremes Web 1.0 in Reinkultur, anscheinend wurde optisch seit dem Start 1999 nichts mehr geändert. Allerdings sind die Menüs sehr übersichtlich und die Seite ist einfach zu bedienen.

Wie funktioniert Booklooker?

BooklookerDie Registrierung geht schnell und macht keine Probleme. Über eine Detailsuche kann man einfach Gesuchtes findern, oder man stöbert sich einfach durch die verschiedenen Kategorien (von Schulbüchern über Sport u. Hobby bis zu Romanen und Erzählungen). Hat man einen interessanten Artikel gefunden, kann man diesen gleich kaufen, in den Warenkorb legen oder auf einen Merkzettel schieben. Was schnell auffällt: Das Buchangebot ist riesengroß (nach eigenen Angabe 14 Mio. Bücher), auch die Suche nach ausgefalleneren Büchern ergab Treffer. Das liegt wohl vor allem daran, dass auch etliche kommerzielle Buchhändler Neuware anpreisen. Diese lassen sich aber über die Suche ausblenden. Schön ist auch die Sortierung der Trefferliste nach Gesamtpreis, also Preis plus Versandkosten.

Der große Unterschied gegenüber ebay ist, dass keine Auktionen mit einem festen Auktionsende gibt, sondern die Bücher zum Festpreis eingestellt sind, bis der Anbieter den Artikel wieder entfernt oder dieser verkauft wird. Booklooker ist also weniger Marktplatz als Flohmarkt. Es gibt auch eine Bewertungsfunktion, ähnlich der von ebay.

Interessantes für Verkäufer

Was ich wirklich richtig klasse finde, ist die Funktion, dass bei Eingabe der ISBN eines Buches, das man anbieten möchte, viele Felder automatisch aus der Booklooker-Datenbank befüllt werden. Titel, Seitenzahl, Cover, etc. braucht man nicht mehr händisch befüllen, so dass ein Angebot superschnell angelegt ist. Allerdings dauert es dann bis zu 24 Stunden, bis das Angebot auch wirklich freigeschaltet wird. Keine Ahnung, ob jedes Angebot erst einmal manuell geprüft wird, kann ich kaum glauben. Jeder Verkäufer kann auch global gültige Versandkosten einstellen. Neben Vorkasse und Rechnung kann die Bezahlung auch über Paypal oder moneybookers erfolgen. Das Einstellen von Artikeln bei Booklooker ist kostenlos, erst bei erfolgreichem Verkauf wird eine Provision von 6,9% zzgl. MwSt fällig.

Fazit

Ich kannte den Dienst nicht, bevor ich diese Rezension angeboten bekam und bin recht angetan. Gerade Bücherverkauf ist bei ebay wegen der kurzen Auktionszeiten eher schwierig, Booklooker bietet da ein gute Alternative und gute Funktionen. Booklooker hat das Angebot vor kurzem auf Musik und Filme erweitert, allerdings sind hier noch nicht viele Artikel vorhanden. Ich habe schon einige meiner alten Bücher eingestellt, mal schauen, ob die noch jemand gebrauchen kann. Allerdings könnte man das Design ruhig mal ein bisschen aufpeppen.



8 Kommentare

  1. Pingback von jovelblog » Jetzt ein leckeres Twix und Coca-Cola! | 27.02.2007 19:28

    […] habe auch Google AdSense-Anzeigen, habe über eine geschenkte Wii gebloggert und letztens noch im Auftrag von trigami. Ich alter Strichjunge, […]

  1. bosch | 24.02.2007 20:18

    Angesichts der Gebührenschraube, die sich bei ebay in der Vergangenheit kontinuierlich nach oben drehte, ist die Ausschau nach einer alternativen Versteigerungsplattform sicherlich sinnvoll. Zumal auch der Marketplace bei amazon horrende Gebühren verlangt. Interessant wäre natürlich im Rahmen einer solchen Rezension zu erfahren, wie die sich die Preispolitik bei booklooker gestaltet.

  2. jovelstefan | 24.02.2007 21:29

    Stimmt, das hatte ich gar nicht geschrieben. Ist ergänzt… Einstellen von Artikel kostenlos, bei Verkauf 6,9%+MwSt.

  3. Frank | 24.02.2007 22:20

    Booklooker klingt tatsächlich mal interessant. Zu trigami kann ich nur sagen „Augen-Krebs“, schlimmer geht es ja wohl nicht mehr.

    Würde gerne mal eine Rezension über trigami schreiben :D

  4. Remo Uherek | 25.02.2007 13:39

    Frank:
    „Zu trigami kann ich nur sagen “Augen-Krebs”, schlimmer geht es ja wohl nicht mehr.“

    Design ist Geschmacksache und es ist natürlich Dein gutes recht, diese Meinung zu haben.

    „Würde gerne mal eine Rezension über trigami schreiben :D“

    Das wird in Zukunft sicher mal möglich sein. In welchem Umfang und wann genau können wir noch nicht sagen.

    Gruss, Remo

  5. jovelstefan | 25.02.2007 17:41

    Ich sag mal ganz diplomatisch: Die Farbwahl ist zumindest als gewagt zu bezeichnen ;)

  6. s.zotter | 26.08.2007 06:13

    Lieber Stefan,

    was ist „Web 1.0“ für Dich – die mangelnde Interaktionsfähigkeit?
    Eigentlich kann man doch auch hier kaum mehr machen – da werden ja noch nicht einmal eigene Seiten der Kommentierer generiert wie bei BL, oder?

    Andersrum:
    was könnte man bei BL zum Beispiel wirklich verbessern – insbesondere bezüglich der „Schnittstelle“ Mensch gegenüber Tastatur/Bildschirm?

    Vielen Dank

  7. jovelstefan | 26.08.2007 11:42

    Die Seite ist ja auch inzwischen gestalterisch überarbeitet worden, so frisch ist mein Artikel ja nicht mehr. Und was meins du mit Interaktionsfähigkeit hier? Vergleichst du jetzt ein Blog mit einer Commerce-Plattform? Versteh deinen Kommentar irgendwie nicht so richtig.