re:publica (13)

13.04.2007, 10:51 von jovelstefan

Erster Vortrag heute morgen: „Die Medien(r)evolution – Wie überholt sind die alten Medien, wie innovativ die neuen?“, Podium mit Johnny (Spreeblick), Thomas Knüwer (Handelsblatt, Indiskretion Ehrensache), Tim Pritlove (CCC), Mercedes Bunz (Tagesspiegel Online), Jochen Wegner (Focus Online). Wieder fehlt ein Gegenpol. Ein, der den anderen ins Gesicht brüllt: „Diese ganze Internetscheiße ist doch nicht nachhaltig, unter dem schnellschnell leidet die Qualität, und Geld kann man da auch nicht verdienen!“ So finden alle, die da sitzen, dass die Zeitungen nicht aussterben werden, aber sich verändern müssen und die veränderten Rahmenbedingungen adaptieren sollten. Johnny mag Zeitungen, weil die Haptik von Papier so schön ist.  Und jetzt wird Spreeblick als Printausgabe verteilt. Ach, wie schön lieb sich hier alle haben. Grrrrr.



3 Kommentare

  1. thomas | 13.04.2007 12:24

    Ist Uneinigkeit per se gut? Mag sein. Zumindest sehnen sich Leute danach, auch auf der SMS-Wand.

  2. jovelstefan | 13.04.2007 12:49

    Uneinigkeit fördert auf jeden Fall die Brisanz in der Diskussion und macht sie damit interessanter. Man muss ja nicht immer weich spülen…

  3. as | 13.04.2007 19:09

    Mist ich verpass wohl gerade was…? Action Abenteuer Schreiereien… Schade.