Urlaubsvertretung mit Hochkultur und so …

12.05.2007, 16:09 von bosch

Obacht KleinKursivgedrucktes: Dies ist ein Gastbeitrag von bosch im Rahmen der Urlaubsvertretung.

Der Chef ist verreist und nicht nur Sven, sondern auch ich habe einen Schlüssel für die heiligen Hallen dieses Onlinejournals erhalten, um es gelegentlich mit mehr oder weniger sonnigen Inhalten zu füllen. Völlig überraschend hat mich dieses Ehrenamt, welches man bekanntlicherweise nicht ablehnen darf, getroffen und daher gibt es auch hierfür kein in sich geschlossenes Konzept. Wie bereits erwähnt wurde, hat man mir den Teil der Hochkultur zugedacht. Ich werde in den nächsten Tagen versuchen, mich diesem Anspruch in kleinen Schritten zu nähern.

Um den Einstieg etwas zu erleichtern, möchte ich mit einem populären und halbwegs passenden Gedicht von Joachim Ringelnatz beginnen. Passend, da der Hausherr dieses Weblogs sich derzeit bekanntlich auf Reisen befindet. Aber eben auch nur halbwegs, da Stefan hoffentlich, im Gegensatz zu den Protagonisten des folgenden lyrischen Meisterwerks, über Altona hinaus gekommen ist.

Die Ameisen

In Hamburg lebten zwei Ameisen,
Die wollten nach Australien reisen.
Bei Altona auf der Chaussee
Da taten ihnen die Beine weh,
Und da verzichteten sie weise
Dann auf den letzten Teil der Reise.

So will man oft und kann doch nicht
Und leistet dann recht gern Verzicht.

(Joachim Ringelnatz)



1 Kommentar

  1. Pingback von Urlaubsvertretung at boschblog.de | 12.05.2007 23:51

    […] man bekanntlich nicht ablehnen darf, habe ich dort auch bereits ganz pflichtbewusst einen ersten Beitrag veröffentlicht. Weitere folgen in den nächsten Tagen. Ich wünsche Stefan von hier […]