Kündigung versatel, Fortsetzung

17.06.2007, 19:13 von jovelstefan

Irgendwie hatte ich ja schon geahnt, dass das nichts wird. Die Kündigung bei versatel zieht sich hin. Zum 30.04. hätte die Kündigung wirksam sein sollen. Nachdem dem Hickhack um die Meldebestätigung habe ich eben diese im April hingefaxt. Und wieder einmal keine Reaktion erhalten. Der erste Anruf bei der Hotline blieb wirkungslos, die zugesicherte Rückmeldung blieb aus. Der zweite brachte die Erkenntnis, dass sich die Sache noch hinziehen könnte, die Grundgebühr wurde inzwischen auch für den Mai abgebucht. Letzten Donnerstag kam dann endlich die Kündigungsbestätigung:

Ihre Kündigung wird wirksam zum 30.06.2007

Also darf ich morgen wieder mit Bruce Willis ihm seiner Synchronstimme telefonieren und versuchen, dem CCA zu erklären, dass das irgendwie schief gelaufen ist.

Warum ist es eigentlich so einfach, irgendwo Kunde zu werden und so schwer, Nichtkunde zu werden? Telekommunikationsanbieter sind echt ne Pest!



5 Kommentare

  1. Thomas | 17.06.2007 19:31

    >> Telekommunikationsanbieter sind echt ne Pest!

  2. Thomas | 17.06.2007 19:33

    Nachtrag, was eben nicht mit raus ging……

    Diese Behauptung stimmt, sobald der berühmte „Wasserkopf“ zu groß wird und die linke Hand nicht mehr weiss was die Rechte tut…… leider.

  3. weiteres opfer | 29.04.2008 18:57

    heute ist ca. der 29.04.2008
    Auch ich habe leider sein Dezember 2007 ärger mit Versatel – dabei wollte ich nicht mal kündigen – ich habe mich von meiner besseren hälfte getrennt und ausgezogen. sie sollte das internet weiter nutzen – VERTRAGSÜBERNAHME.
    Alsoanruf bei Hotline 01805151818:
    ich: wie kann ich kündigen?
    sie: ich schick was raus.
    kam dann auch irgendwann was an, aber das war ein Neukundenvertrag! Habe es ausgefüllt so gut es ging, dann extra noch draufgeschrieben, dass es eine Vertragsübernahme sein soll. Lange keine Reaktion, dafür wieder ein Monat von meinem Konto abgebucht. Dann kam ein Schreiben ich soll die Ummeldebescheinigung schicken. ??? –> anfruf Hotline:
    ich: warum das? ich will nicht kündigen, meine frau…..
    er: ähm keine ahnung, aber schreib ne mail an info@versatel.de
    Wieder 2 Euro für nichts… Also Mail an info@versatel.de. es kam eine bestätigungsmail vom system! ich soll nicht darauf antworten – tage vergingen – okay ich antworte doch auf die mail, ändere aber den betreff und frage nach wie denn die bearbeitungsnummer der voherigen mail verarbeitet wurde. bestätigung vom system… – tage … – oha eine mail: „bitte schicken sie uns die angeforderten unterlagen an adresse xy oder per fax“. *grrrrr* scanner her – eingescannt per mail wieder an die dubiose mailadresse (man bekommt ja sonst keine andere mitrgeteilt) – also noch eine bearbeitungsnummer zugeteilt bekommen.
    Das war so ca. februar. Die Unterlagen waren alle geschickt. Es kam bis heute keine Reaktion. Bis heute, heute ruft meine ehemalige bessere Hälfte an und sagt, dass das internet wieder mal nicht tut, das sei in letzter zeit öfters vorgekommen aber noch nie einen ganzen tag lang, sie wollte die hotline anrufen. ich frag ob versatel nun bei ihr abbucht, sie verneint, ich schau in meinen Kontoauszügen nach – tatsache: „11.04.2008 44,98€ VERSATEL SUED GMBH“
    Ich glaub ich muss meiner bank mitteilen dass versatel kein geld mehr von mir bekommen darf. Quasi ein Spamfilter konfigurieren.

    Frage: Warum kriegt ein Provider es nicht hin seinen schriftlichen Komunikationsferkehr per Mail zu gestalten. Muss ich dann wirklich in der Lage sein die Rechnung online anzuschauen? Ich glaub die sollen mir das auch per Fax zukommen lassen…

    grüße ein opfer

    ps: verzeiht mir Rechtschreibfehler, beim auskotzen kann ich darauf nicht achten. *würg*

  4. Und noch ein Opfer | 04.03.2009 19:39

    Also, ich kann den Kommentar von „jovelstefan“ v. 17.6.2007 und den von „Weiteres Opfer“ v. 29.4.2008 nur bestätigen. Habe z.Z. genau wg. des selben Problems, nämlich Umzug Mitte Mai von Berlin nach Bayern, alle von Euch beschriebenen Riesenschwierigkeiten mit der Versatel. Was dem Fass die krone aufsetzt, ist daß sie behaupten, meine schriftl. Kündigung nicht erhalten zu haben (habe ich natürlich inzwischen per Einschreiben erneut gesandt).

    Eine Ummeldebescheinigung kann nun mal erst nach Anwesenheit am neuen Wohnort vorgelegt werden! Zwar hat Niels am 21.08.2007 einen guten Tipp gegeben „also meldest du dich einfach vorher schon um … Namen schon jetzt an neuen Briefkasten kleben .. usw. Kann ich aber leider nicht, da ich ja Erst Mitte Mai nach Bayern ziehe, und man zur Ummeldung persönlich mit Ausweis beim Meldeamt erscheinen muss. Und extra deswegen einen Flug dorthin u. zck. buchen, das wär genau so teuer wie die zwangsweise Verlängerung der Vertragszeit bei Versatel.

    Es ist eine Frechheit, daß ein Anbieter weiterhin 35 Euro monatlich kassiert, ohne eine Leistung zu erbringen!!! Anders wäre es, wenn sie wenigstens deutschlandweit zur Verfügung ständen.

  5. Silke | 28.06.2009 09:48

    Ich habe ebenfalls einen Riesenärger mit Versatel und das ganze zieht sich jetzt bereits seit November 2006 hin.
    Aufgrund meines Umzuges faxte ich am 20.11.06 an Versatel einen Änderungsauftrag (Faxprotokoll liegt vor). Mir wurde von einem Mitarbeiter der Hotline eine Anschlussfreischaltung für die 50. KW zugesagt. Auf meinen Änderungsantrag kam jedoch niemals eine Reaktion (Bestätigung oder ähnliches). Nachdem ich diese Bestätigung zig mal angemahnt hatte (inklusive Fristsetzung), ein Beschwerdeschreiben an Versatel faxte und bis zum 04.01.2007 immer noch keine Auftragsbestätigung – geschweige denn einen Termin zur Anschlussfreigabe vorlag – kündigte ich den eventuell bestehenden Vertrag fristlos per Einschreiben/Rückschein. Der Rückschein kam auch zurück. Wie sollte es anders sein? Keine Reaktion von Versatel auf nix. Ich schloss einen Vertrag mit der Telekom noch im gleichen Monat und wurde so zufriedener Telekom-Kunde. 3 Tage nach meinem Kündigungsschreiben kam eine Auftragsbestätigung und der Hinweis, dass mein Anschluss am 19.01. freigeschaltet würde. Am 19.01. erschien auch ein Mitarbeiter der TELEKOM (im Auftrag von Versatel) dem ich mitteilte, dass ich bereits den Vertrag gekündigt hätte und die Leitung mittlerweile durch die Telekom belegt sei. Also war ein Freischalten der Leitung nicht mehr möglich (nötig).
    Ich halte fest….es dauerte vom 20.11.2006 bis zum 07.01.2007 bis mir überhaupt eine Auftragsbestätigung zuging. Bis dahin hing ich in der Luft und wußte überhaupt nicht, ob mir Versatel den Anschluss überhaupt freischaltet, denn sämtliche Mitarbeiter der Hotline konnten mir keine Auskunft darüber geben, ob ein Änderungsantrag meinerseits vorlag.
    Ich erhielt sodann Mitte Februar ein weiteres Schreiben von Versatel, in dem diese mir mitteilte, dass sie mich telefonisch nicht erreichen könnten (!) und die Freischaltung meines Telefons noch nicht möglich wäre (?). Auf mein Kündigungsschreiben bis dahin keinerlei Reaktion! Mitte Mai kam sodann ein Kündigungsschreiben von Versatel (ha, ha) die den Vertrag kündigten und für die Monate Februar, März und April die Rechnungsbeträge forderten. Da ich die Nase über die Vorgehensweise dieses Ladens gestrichen voll hatte, reagierte ich nicht mehr. Mein Kündigungsschreiben war ja laut Rückschein dort angekommen und darauf sollte der Verein erst mal reagieren.
    Das tat er in der Form, als dass mir im April 2008 ein Mahnbescheid zugestellt wurde. Gegen den habe ich Widerspruch eingelegt. Dann wieder ein Jahr lang nix und jetzt flattert mir vor 2 Wochen tatsächlich eine Klage ins Haus :-) gegen die ich mich natürlich verteidigen werde und hoffe, dass es erfolgreich verläuft!!!!