GEZ-Geschichten

28.08.2007, 12:03 von jovelstefan

Anmerkung vorweg: Die folgende Geschichte ist komplett fiktiv und ausgedacht. Die Hintergründe.

Gestern erhielt ich ein Informationsschreiben von der Gebühreneinzugszentrale, mit dessen Hilfe der gesetzliche Auskunftsanspruch des § 4 Abs. 5 RGebStV geltend gemacht werden sollte. Schon früher hatte ich einmal Besuch vom Beauftragtendienst der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten bekommen, der mich über die gesetzliche Rundfunkgebührenpflicht und auch die neue gesetzliche Rundfunkgebühr für neuartige Rundfunkempfangsgeräte aufklären wollte, dabei aber ausließ, wie ich von der gesetzlichen Rundfunkgebühr befreit werden könnte. Stattdessen ging es nur um die gesetzlich vorgesehene Anmeldung von zum Empfang bereit gehaltener Rundfunkgeräte, weshalb ich ihn weiter auf seine Runde durch den hiesigen Bezirk des Beauftragtendienstes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten oder der Rundfunkgebührenbeauftragten geschickt habe. Jetzt also der Brief, aber das dem Informationsschreiben der GEZ beigefügte Formular zur Erteilung der Auskunft nach § 4 Abs. 5 RGebStV habe ich auch gleich dem Abfallentsorgungsbehältnis zugeführt.

Früher hätte man gesagt:

Gestern habe ich einen GEZ-Brief bekommen, nachdem ein GEZ-Fahnder schon mal da war, um mir die GEZ-Gebühr und die PC-Gebühr aufzudrücken, ohne mir zu erklären, wie ich eine GEZ-Befreiung bekomme, weshalb ich ihn vor die Tür gesetzt habe. Der GEZ-Antwortbogen ist in den Müll gewandert.

Aber das darf man ja jetzt nicht mehr und – zugegeben – erstere Formulierung ist doch auch echt viel schicker, oder?

[inspiriert von Schnutinger]



2 Kommentare

  1. Uli | 28.08.2007 23:39

    Man „darf“ offensichtlich wieder:

    http://www.uli-kutting.de/blog.....zogen.html

  2. Ben | 10.09.2008 17:11

    Hier gibts den song „Die Sache mit der GEZ“: http://vids.myspace.com/index......d=25294242