Aussterbende Art: Mantelmorgen

07.02.2008, 12:51 von jovelstefan

Der Mantelmorgen gehört zur Familie der Nagetiere und lebt bevorzugt in Großstadtwohnungen ohne Balkon. Er meidet Zugluft und fühlt sich vor allem in gut beheizten Behausungen wohl. Mantelmorgen sind in der Regel sehr schläfrig und äußerst inaktiv. Um einen Mantelmorgen anzutreffen, versucht man es am besten nicht zu früh am Morgen, die Wahrscheinlichkeit, einen Mantelmorgen zu Gesicht zubekommen ist am Wochenende zudem ungleich größer als unter der Woche.

Man munkelt, der Mantelmorgen gehört zur Gattung der Frottiere, die Wissenschaft ist sich hier jedoch noch uneinig. Einige Spezies der Mantelmorgen weisen nämlich auch Gürteltierindizien auf.

Der possierliche Nager ernährt sich schwerpunktmäßig von Krümeln, die von Frühstücksbrötchen runterpurzeln. Seine Kinder wachsen im Beutel auf.

Natürliche Feinde: Der Montag Morgen und auch herrlicher Sonnenschein können dem Mantelmorgen gefährlich werden. Ausserdem wird er gerne von kleinen, unbekannten Schmarotzern geplagt, die ihn schläfrig machen. In besonders schlimmen Fällen wird er dadurch quasi ans Bett gefesselt.

Übrigens: Für einen Morgenmantel braucht man 12 Mantelmorgentiere. Von der Fläche würden auch 10 ausreichen aber durch den Verschnitt braucht man zwei mehr. Die Mantelmorgen ziehen ihre Jungen im Beutel groß. Dieser wird in der Regel später als Tasche an Morgenmänteln verarbeitet.



1 Kommentar

  1. Langstrumpf | 07.02.2008 14:34

    Köstlich. Die Frottiere sind sehr posierlich und in der Haltung ganz einfach. Während des Tages mögen Sie es, auf dem Bett liegend zu ruhen.