Malaria will meine Prophylaxe

23.05.2008, 00:11 von jovelstefan

Im Zuge der Reisevorbereitung für meinen Kurztrip nach Indonesien (insbesondere Lombok) kramt man ja gerne sein altes Impfbuch wieder raus und lässt sich dann beim Arzt piksen. Dazu heute auch noch Pikse für/gegen meinen Rücken. Ich hab nämlich gerade ebendiesen. Happy Piks-Tach heute. Ungegenpiksbar ist hingegen die gemeine (und damit gemeine ich, dass diese gemein ist) Malaria tropica, dummerweise auch die böse Form. Da ist dann Prophylaxe angesagt (das heißt Vorbeugung, klingt aber besser und lässt sich schönen zusammengesetzten Hauptwörtern verbinden, z.B. Parodontoseprophylaxe oder auch Prokrastinationsprophylaxe). Da gibt es die Chemoprophylaxe, ich werde mich ab nächster Woche mit Lariam® (Wirkstoff: 2,8-bis(trifluoromethyl)quinolin-4-yl]-(2-piperidyl)methanol) volldröhnen und das Blog hier mit kruden Tagträumen und Halluzinationen zumüllen, ohne es zu merken.


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Der Grund für diesen Blogeintrag ist aber die andere Form der Prophylaxe, die einen so tollen Namen hat, dass es einfach verbloggt werden muss. Ein neues Wort in sowohl meinem passiven als auch aktiven Wortschatz, das ich gerne aufgenommen habe und zuküntig gerne auch in anderen Zusammenhängen des öfteren rauskramen werde. Das Wort lautet: Expositionsprophylaxe. Toll, nich? Gemeint ist damit das Verwenden von Moskitonetzen und stinkenden Antimückenspray, das Tragen langärmliger Kleidung und das Nichttragen von süßlichem Deodorant und Parfum. Expositionsprophylaxe. Mein Lieblingswort des Jahres. Bisher.

Wieder was gelernt



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