Februar – 2009 – jovelblog

Archiv für Februar 2009

Glückskinder

16.02.2009, 21:32 von jovelstefan | 2 Kommentare

In letzter Zeit werden ein Haufen Leute um mich herum Eltern. Also, als Singular, Vater oder Mutter. Also, natürlich nicht alleine, da braucht man schon noch zwei für, aber jeder für sich wird halt Eltern. Egal. Was ich sagen wollte: Ich freu mir immer ganz derbe den Hintern ab.

Ist schon faszinierend, Kinder, besonders Babys machen eigentlich gar nix und trotzdem machen sie damit ganz viele Menschen ganz glücklich. Man braucht nur hinzugucken und ist ganz hin und weg. Da muss man als Erwachsener ganz schön für strampeln, damit andere Leute genauso glücklich sind wie beim Anblick eines neuen, kleinen Menschen. Hach.

Kind kann jetzt lächeln von svensonsan

Kind kann jetzt lächeln von svensonsan

Man kann übrigens auch viel Spaß mit so einem Glückskind haben… Herzlichen Glückwunsch und ein spannendes Leben für deine Kleine, Danny!

Schnullerinnovationen

Schnullerinnovationen

Ich würd mir die Idee ja patentieren lassen…

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Zitat des Tages #13

16.02.2009, 10:31 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Ein Kollege in einer Mail, in der er den fertig aufgesetzten Projektplan verkündet:

Projektpläne die man hochkant ausdrucken kann sind mir unheimlich…

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Geburtstagsgratulationdankeschönpost

16.02.2009, 08:19 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Ich weiß, es ist nichtso richtig persönlich, ein Dankeschön für die ganzen Geburtstagsglückwünsche hier im Blog auszusprechen und viele Gratulanten werden es leider auch nicht lesen. Aber ich bin von den Glückwünsche so überrollt worden, dass es unmöglich ist, alles zu beantworten. Über alle Kanäle prasselte es auf mich herein. Wenn ich im nächsten Lebensjahr nur halb so viel Glück habe wie mir gewünscht wurde, wird das das beste Jahr, das ich je hatte. Facebook, Xing, jovelbuch, Post, Mail, Twitter, jovelbuch, persönlich, Anruf, SMS, Messenger usw. usf. Wahnsinn.

Ich war und bin total überwältigt und sage danke, danke, danke! Für Grüße, Glückwünsche, Geschenke und natürlich für einfach nur da gewesen sein am Freitag und mit mir gefeiert haben.

Alt minus eins. Bis jetzt ein saugutes Alter.

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Todesängste im Zahnarztstuhl

10.02.2009, 08:52 von jovelstefan | 3 Kommentare

Alter Schwede. Was ich gestern an Qualen ertragen musste und habe, lässt sich kaum mit Worten beschreiben. Problem: Betäubungen schhlagen bei mir nicht an. Ich bin quasi Anästhesie-resistent. Und wenn so ein Bohrer auf dem Nervenende rumbrezelt, dann kann man schon mal Zuckungen, Schweißausbrüche und Nackenverspannungen bekommen. Kein Spaß. Schlimm, das. Ich habe das weiße Licht gesehen.

Das einzig Gute am gestrigen Zahnarztbesuch: Ich habe ein neues Desktop-Hintergrundbild. Eine 180°-Röntgen-Aufnahme von meinem Gebiss. Mit Amalgam (weiß), anderen Füllungen (grau) und Piercing (wer sieht’s?). Sehr stylish.

Röntgenaufnahme 180° von jovelstefans Gebiss

Röntgenaufnahme 180° von jovelstefans Gebiss

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Microblogging: Lesung und Konferenz

05.02.2009, 00:10 von jovelstefan | 6 Kommentare

Am vorletzten Wochenende war Hamburg vorrübergehend die Microblogging-/Twitter-Hauptstadt. Am Donnerstag Abend ging es los mit einer Twitterlesung, endlich auch mal in Hamburg. Wie gehabt organisierte das Twitkrit-Twitteraturkritiker-Team die Lesung, die in der Hamburger Botschaft (Beta Lounge) stattfand. Ich durfte mich zunächst an der Kasse, später dann als Kamerakind einbringen.

jovelstefan und svensonsan an der Kasse (by @textundblog)

jovelstefan und svensonsan an der Kasse (by @textundblog)

Die Lesung war ganz wunderbar, ich habe viel gelacht, sowohl über die Tweets selbst, als auch über die großartige Moderation, als auch über die Gesichter der am Fenster vorbeistreunenden Passanten, die verwunderte Blicke auf das an die Wand geworfene Beamer-Bild richteten und nicht wirklich etwas damit anfangen konnten. Der Laden war voll, die Stimmung war toll, die Videos hänge ich mal unten mit rein (nach dem Klick), sollte man sich angucken.

Die beiden Folgetage fand dann die Microblogging Conference (MBC09) im Lichthof der Uni-Bibliothek statt. Schicke Location, wenn auch von der Akustik nicht ganz perfekt. Großartige Organisation, viele interessante Gespräche, das Kennenlernen von Evan Prodromou, dem Gründer von identi.ca und dem Entwickler von laconi.ca, der Open Source Microblogging Plattform. Drumrum alles toll, allerdings hat mich die Konferenz inhaltlich mal gar nicht vom Hocker gerissen. Wenig hängengeblieben und kaum dazugelernt, die Hoffnung. Insbesondere hatte ich gehofft, praktische Tipps und Erfahrungen mit dem Einsatz von Microblogging als Projektmanagement Tool zu bekommen. Das ganze erinnerte ein bisschen an die ersten deutschen Barcamps. Alles nett und aufregend aber wenig gehaltvoll. Trotzdem hat es Spaß gemacht und die Party am Freitag Abend war einfach großartig. Ich sag aber nicht warum. :P

Mecker wegen der Nichtaktualität bitte flux in die Kommentare.

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Wie realtime muss es heute sein?

01.02.2009, 18:30 von jovelstefan | 4 Kommentare

Wie aktuell muss ein Blog sein? Die ganze Woche schon wollte ich über die Events des letzten Wochenendes schreiben und bin einfach nicht dazu gekommen. Da stellt sich mir jetzt die Frage: Soll ich das überhaupt noch bloggen? Interessiert das noch jemanden? Will das noch jemand lesen? Inzwischen gibt es zB Twitter, damit ist alles noch schneller, noch aktueller, aber auch noch vergänglicher.  Die Frage ist mir auch bei der Hudson-Notlandungsgeschichte schon gekommen. Ist es für mich ein Unterschied, ob ich solche News direkt bekomme, die Fotos direkt sehe? Oder reicht es nicht, wenn ich am Abend oder am nächsten Morgenausführlich informiert werde? Warum eigentlich unbedingt immer realtime? Wird eine Meldung weniger interessant, wenn sie ein paar Stunden alt ist?

Ich bin mir nicht sicher, wie ich diese Fragen beantworten soll. Ich merke aber, dass ich vom Tempo im Netz tatsächlich zunehmend gestresst bin. Was meint ihr?

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