März – 2009 – jovelblog

Archiv für März 2009

Was geht?

28.03.2009, 13:03 von jovelstefan | 2 Kommentare

Bevor mich jemand für (virtuell) tot erklärt. Es gibt mich noch. Nächste Woche auch mal wieder zum Anfassen, auf der re:publica09 in Berlin. Ich freu mir nen Keks, endlich mal wieder ne schöne Konferenz mit tollen Leuten. Sven hat ne ganz wunderbare Auswahl zusammengestellt, was da in Berlin so Spannendes passieren wird. Sollte man sich bookmarken.

Ansonsten ist zur Zeit Arbeit, Arbeit, Arbeit angesagt und ich freue mich auf einen hoffentlich ruhigeren April, in dem ich mich dann endlich mal wieder etwas mehr um persönliche Netzgeschichten kümmern kann. Zum Beispiel den HzM-Podcast, dessen Regelmäßigkeit in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig lässt. Immerhin gab es letzte Woche noch eine schön lange Folge, die ich euch sehr ans Herz legen möchte:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Außerdem wird es nächste Woche so richtig losgehen mit einem Blog zur Bundestagswahl. Das Autorenteam formiert sich langsam und wenn jemand von euch Interesse hat, über die Netzaktivitäten der Politiker und Parteien zu schreiben, freue ich mich über eine Interessensbekundung, in den Kommentaren, per Mail, per Twitter-dm. Selbst wenn ihr nicht mitschreiben wollt, könnt ihr mir helfen. Ich freue mich über Linktipps und Hinweise auf andere Wahlblogs, nette Wahltools, interessante Blogartikel, Podcasts, Videos, whatever. Immer her damit!

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Twitter ist Kommunikation

15.03.2009, 18:59 von jovelstefan | 3 Kommentare

Harald Martenstein hat sich mit Twitter beschäftigt. Auseinandergesetzt aber wohl nicht so richtig. Ich kann das, was er schreibt, durchaus nachvollziehen. Wenn man nur einen Blick auf Twitter wirft und sich nicht längerfristig damit befasst, dann ist der von ihm geschilderte Eindruck nur logisch. Aber es ist eben nur der erste Eindruck. Ich möchte auch gar nicht im Detail auf seinen Artikel eingehen, das haben Sascha Lobo, Thomas Knüwer und viele andere schon ausführlich getan. Ich nehme den Artikel aber zum Anlass, meine Sicht auf Twitter zu vertexten.

Grundsätzlich ist es falsch, Twitter (oder auch sämtliche anderen Microblogging-Dienste) in eine Schublade zu stecken. Twitter hat nicht einen Zweck. Twitter hat nicht einen Anwendungsfall. Twitter ist eine Infrastruktur, eine technische Plattform. Was Twitter kann, was Twitter ist, wozu Twitter gut ist, das bestimmen die Twitternutzer ganz alleine.

Häufigstes Argument gegen Twitter: 99,999% der Tweets sind irrelevant. Korrekt. Relevanz ist gänzlich subjektiv. Ob etwas für mich als einzelnen relevant ist, bestimme ich selbst. Und natürlich ist fast alles auf Twitter für mich uninteressant, nicht relevant. Leider weiß man oft erst nach dem Konsum, ob etwas relevant ist, oder nicht. Aber diese Klassifizierung definiert das zukünftige Verhalten, ob ich den Twitterer weiterhin lese oder nicht. Und damit filtere ich zukünftig auf Relevanz.

Das ist das gleiche mit Blogs. Ich lese nur die Blogs regelmäßig, die mir Input liefern, der für mich einen Mehrwert bringt. Ist das nicht so, lese ich sie zukünftig nicht.

Das ist das gleiche mit Webseiten. Ich schaue mir nur Webseiten regelmäßig an, die mir Input liefern, der für mich einen Mehrwert bringt. Ist das nicht so, schaue ich sie zukünftig nicht an.

Das ist das gleiche mit Fernsehsendungen. Ich schaue mir nur Fernsehsendungen regelmäßig an, die mir Input liefern, der für mich einen Mehrwert bringt. Ist das nicht so, schaue ich sie zukünftig nicht an.

Das ist das gleiche mit Zeitungen und Zeitschriften. Ich kaufe mir nur solche regelmäßig, die mir Input liefern, der für mich einen Mehrwert bringt. Ist das nicht so, kaufe ich sie zukünftig nicht.

Das ist das gleiche mit Gesprächen. Ich spreche nur regelmäßig mit Leuten, die mir Input liefern, der für mich einen Mehrwert bringt. Ist das nicht so, rede ich zukünftig nicht mit ihnen (soweit das geht…).

Dasselbe Prinzip, über alle Kommunikationskanäle. Jeder setzt sich selbst einen Filter für das was er an Kommunikation und Information an sich heranlässt. Dieser Filter wird immer wieder neu justiert. Irrelevantes wird aufgenommen, als solches qualifiziert und zukünftig möglichst ausgefiltert. Relevantes wird aufgenommen, als solches qualifiziert und zukünftig aktiv abgerufen. So funktioniert Kommunikation und so funktioniert Twitter. Und deswegen funktioniert Twitter, denn Twitter ist Kommunikation.

Ob man es nun als öffentlichen Chat verwendet, als unidirektionales Medium, um interessante Links und Informationen in die Welt zu jagen, als „Was mache ich gerade?“-Tool für seinen Freundeskreis oder einfach nur, um lustige/ernsthafte/poetische/kritische Gedanken zu publizieren, ist jedem selbst überlassen. Wowereit.

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Kai Pflaume ist Fußballexperte

15.03.2009, 15:52 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Die heutige MoPo berichtet, dass Kai Pflaume nicht für Sat.1 die zukünftige Berichterstattung zu Champions League und UEFA Cup begleiten wird. So will der Sender die Fußballübertragungen wieder professioneller aufziehen. Und der nette Kai Pflaume von nebenan „sei bei eingefleischten Fußballfans nicht als Experte respektiert.“ Komisch.

Er selbst sehe sich aber durchaus als Fußball-Experten:

Er verfolgt intensiv das Geschehen, spielt selbst Fußball, ist großer Fan (Bayern München), wohnte sogar in der Nachbarschaft zu Basti Schweinsteiger und hat schon mal Günter Netzer interviewt.

Wenn das so ist, bringe ich dann mal meinen eigenen Namen als Experte ins Spiel. Ich bin äußerst qualifiziert für eine Experten-Position bei den Champions League-Übertragungen. Ich verfolge intensiv das Geschehen, spiele selbst Tischfußball, bin großer Fan (DJK Wacker Mecklenbeck), kenne jemanden, der mal den Vater von Lukas Podolski in der Fußgängerzone gesehen hat und habe seinerzeit ein Autogramm von Bodo Illgner bekommen.

Sat.1, bitte einfach mal bei mir melden, ich stehe jederzeit zur Verfügung.

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Frisch gemalter Kaffee

14.03.2009, 18:53 von jovelstefan | 5 Kommentare

Aus der neuen Kategorie „Schreibtischkritzeleien„:

frisch gemalter Kaffee

frisch gemalter Kaffee

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Mario Kart analog

14.03.2009, 16:31 von jovelstefan | 1 Kommentar

Mario Kart ist mit Abstand das kurzweiligste, mehrspielerkompatibelste und longplayfähigste Spiel auf der Wii. Kein Spiel schiebe ich so oft in den blauen Schlitz. Kein Wunder daher, dass ich bei diesem Video vor Lachen am Boden lag:

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YouTube Direktmario Kart

Mehr beklopptes Videogedängsel von remi auf nimportequi.com

BTW: Hier kommt bald auch wieder sinnvoller Inhalt. Versprochen.

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Lorenzas Welt

01.03.2009, 22:25 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Lorenza ist eine Kollegin. Lorenza ist Ialienerin. Lorenza nimmt kein Blatt vor den Mund. Lorenza ist laut und lustig. Lorenza ist hübsch. Lorenza macht regelmäßig Videos im Unternehmens-Intranet. Lorenza hat ein Best-Of zusammengestellt und das kann jetzt jeder sehen. Was für eine herrlich bekloppte Agentur.

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YouTube Direktlorenza

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