re:publica2010 – Tag Zwei

16.04.2010, 18:21 von jovelstefan

Zu früh aufgestanden, Kaffee getrunken, Mails geguckt, Kaffee getrunken, Lungenbrötchen gegessen, Kaffee getrunken, geduscht, re:publica-T-Shirt angezogen.

Zur S-Bahn gewackelt, auf den falschen Bahnsteig gegangen, auf den richtigen Bahnsteig gegangen, Frühstücksverabredung spontan abgesagt, somit auf dem falschen Bahnsteig gestanden, auf den richtigen Bahnsteig gegangen, zum Friedrichsstadtpalast gefahren.

Kaffee getrunken, mäßig spannender Community-Management-Diskussion gelauscht, dabei Kaffee getrunken, WLAN verflucht, UMTS verflucht, leichten Kater verflucht.

Bratnudeln mit Ei gegessen, Espresso getrunken, festgestellt, dass ich zu viel Kaffee trinke, die zweite Hälfte des extrem gelungenen Wikileaks-Vortrags zugehört, bei Standing Ovations trotzdem sitzen geblieben, Kaffee getrunken.

Vor einem zu vollen Workshop-Raum gewartet, in einem zu vollen Workshop-Raum gestanden, einen tollen Text von bov in einem zu vollen Workshop-Raum vorgetragen bekommen, einen mäßigen Vortrag in einem zu vollen Workshop-Raum vorgetragen bekommen, und zwar darüber, was am Internet in Deutschland wirklich hassenswert ist.

Wasser getrunken (yeah!), @strawberrylin und @zielpublikum zum ersten Mal getroffen, über Fußballblogs geschnackt, den Vortrag über Fußballblogs besucht, im Hof gestanden und mit drölfzehnhundert Leuten geredet, deren Namen ich mir nicht merken konnte.

Schnell noch ein Team für den Laberflashmob zusammengekratzt, beim Laberflashmob unfassbar grandios auf der Bühne gescheitert, den Frust darüber mit Gin und Bier vertrieben, den Rest des Abends sich immer wieder daran erinnert, den Rest des Abends im Tag2-Blogartikel nicht zu erwähnen, Sven im Hotel den Fernseher noch angemacht, in 6 Sekunden eingeschlafen.

Halt ein ganz normaler re:publica-Tag.

Wie’s bei anderen so war? Man könnte z.B. Anke Gröner, Fischmarkt, pixlpop, Sven lesen.



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