Berlin – jovelblog

Mit ‘Berlin’ getaggte Beiträge

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07.05.2010, 07:24 von jovelstefan | 1 Kommentar

Nächste Woche (Di/Mi) mal wieder am Start: die next conference.

Die fünfte Ausgabe der Konferenz für Internetgedöns findet dieses Mal in Berlin statt, wieder in eine neue Location, ebenfalls der fünfte. Kurzer Rückblick: Die erste next (damals noch „next10years“) war eine 10-Jahres-Geburtstagsfeier von SinnerSchrader mit ein bisschen Konferenz drumherum. Es sollte vor allem gefeiert werden, und damit die eingeladenen Internetpeople auch was Sinnvolles zum Bier bequatschen konnten, gab es tagsüber ordentlich Hirnfutter in den diversen Vorträgen. Das fanden alle so toll, dass im nächsten Jahr eine Fortsetzung her musste. Und da sich „next11years“ doof anhört, gab es seitdem die next07, next08, next09. Jedes Jahr etwas größer, etwas internationaler, etwas relevanter. Im Kaispeicher B, im Museum Prototyp, im Kampnagel. Und jetzt zur next10 also ab nach Berlin in die STATION.

Ich bin natürlich auch wieder da, schließlich ist mein Brötchengeber der Veranstalter. Ich treffe Kunden, Kollegen, Speaker, Blogger, Twitterer, Gründer und sonstige Webfuzzis. Das hat immer sehr viel Spaß gemacht und deswegen freu ich mich drauf. Außerdem gibt es ein schönes Programm, es geht um Game Changer und die App Economy. Worum sonst?

Damit man sich auf die next vorbereiten kann und vor Ort den Überblick behält, gibt es eine smarte App, natürlich fürs iPhone, aber auch für Android-Geräte. Ein sehr gelungenes Stück, sollte es für jede Konferenz geben. Natürlich kann man durchs Programm browsen, sich einzelne Vorträge markieren und so einen schönen Stundenplan zusammenstellen, die Speaker werden vorgestellt, alle Teilnehmer sind hinterlegt, es gibt einen Raumplan und natürlich den Twitter-Konferenz-Stream. Vorbildlich!

Wir sehen uns dann bei der next am Dienstag!

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re:publica2010 – Meeting Minutes

21.04.2010, 10:02 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

“Ein’ hab’ ich noch, ein’ hab’ ich noch!” und dann ist auch Ruhe zum Thema, versprochen.

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Das Fazit vorneweg, liest ja eh keiner bis zum Ende:

Die re:publica ist zur größten in Deutschland existierenden Momentaufnahme des Gesellschaftsabbilds im Internet geworden.

Oder wie es mr94 twitterte: „Erkenntnis des Tages: #rp10 ist Feuilleton, #next10 ist Wirtschaftsteil.“

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An alle re:publica-Besucher da draußen, die ihr über fehlendes WLAN motzt (wie jedes Jahr): Geht weg. WLAN für 2500 Livestream-Willige funktioniert einfach (noch) nicht, das ist eben so. Da kannste dir den Arsch sonstnochwie aufreißen. Klappt den Deckel einfach mal runter und hört den Vorträgen zu.

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Die diesjährige re:publica war insbesondere deswegen so gut, weil darauf verzichtet wurde, die in den Vorjahren auf jedem dritten Panel/Vortrag Diskussionen über den Niedergang des Journalismus im Speziellen und Allgemeinen weiter zu führen. Die Argumente sind ausgetauscht und weder haben die Verlage endlich vernünftige Konzepte für die veränderte Medienwelt gefunden noch haben Blogs oder der Bürgerjournalismus die Weltherrschaft übernommen. Ach so, ja, das iPad wird daran übrigens auch nichts ändern. Blöd wäre, sich nun in die üblichen Pseudodiskussionen mit der „alten Garde“ zu begeben (Pseudo, da im Normalfall ja eh keiner von denen mitdiskutiert). Lasst die Ignoranten doch schreiben, was sie wollen. Gute Ideen haben sich bis jetzt noch immer durchgesetzt, das Internet und der Haufen geiler Scheiß da drinnen kriegen das auch ohne gute Presse hin.

Stattdessen wurden die aktuellen Themen von verschiedenen Seiten beleuchtet. Während Jeff Jarvis seinen vielzitierten Saunavergleich vortrug, wird um die Ecke diskutiert, wie der Schutz persönlicher Daten verbessert werden kann. Die Vorträge und Diskussionen waren (endlich) kontrovers, differenziert und auf einem hohen inhaltlichen Niveau. Das war neu und das war gut.

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Angeblich gab es wieder eine Diskussion um die Eintrittspreise (wobei ich online in einer ruckzuck-Suche keine gefunden habe). Ihr Vögel da draußen, die ihr meint, die Ticketpreise wären zu hoch: Ihr wißt nicht, was Bildung kostet (und wert ist!). Guckt mal auf die Preise von ähnlichen Kongressen und Konferenzen, ganz zu schweigen von professionellen Trainings und Schulungen. Da läuft man schnell mal locker in den vierstelligen Euronenbereich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der re:publica ist unfassbar hoch! Wer das nicht sieht, ist blind. Und nebenbei: Die Veranstalter könnten meiner Meinung nach locker die Preise verdoppeln und würden den Laden immer noch problemlos voll bekommen. Ich vermute, dass das nur deswegen nicht passiert, damit eben jeder sich einen Besuch schmerzlos leisten kann. Also bitte den Ball flach halten.

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Natürlich gibt es auch wieder einen „Hamburger zum Mittag“-Podcast von @bosch und mir zur re:publica, leider wurde der Ton zwischendurch etwas vom Winde verweht, aber ich lege euch die Ausgabe 82 ans Herz, wenn ihr einige Inhalte der Konferenz noch einmal säuberlich zusammengefasst und bewertet haben wollt.

Ich hatte zudem die Ehre, mal wieder bei „Was mit Medien“ die Fragen für das „Was mit Köpfen“-Quiz stellen zu dürfen. Kann man sich in der neuesten Ausgabe etwa ab Minute 16 anhören.

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Radeberger ist auch in diesem Jahr nicht mein Lieblingsbier geworden. Wie kann man ernsthaft sowas zusammenbrauen und dann auch noch als Bier verkaufen?

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Ihr Berliner da drüben: Aufräumen wär mal nicht schlecht. Leute, was macht ihr mit eurer Stadt? Es ist eine Schande!

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Note to myself: Im nächsten Jahr jeden Tag frühstücken, weniger Kaffee trinken, weniger Bier trinken, mehr schlafen. Mein Körper wird es mir danken. Gut, dass es die zwei Tage Wochenende nach der re:publica gibt.

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Organisatorisch nur folgende, absolut konstruktiv gemeinte Kritik: Da die Konferenz räumlich noch weiter zersplittert ist (der Quatsch Comedy Club mit übrigens sehr angenehmer Athmosphäre kam noch hinzu), sollte man vielleicht darüber nachdenken, eine 10-15minütige Pause zwischen den größtenteils im Stundentakt angesetzten Slots zu legen. Um pünktlich in den nächsten Vortrag zu kommen, muss man den vorherigen oft früher verlassen. Da das viele auch machen, entsteht immer eine unschöne Unruhe zu Ende der Vorträge. Das kollektive Aufbrechen des Auditoriums ist auch nicht fair für die Sprecher, die ggfs. noch in den Schlußzügen ihrer Ausführungen sind.

Außerdem werden die Workshopräume inzwischen von der Größe her zum Problem. Wie man das lösen könnte, weiß ich allerdings auch nicht, da die Kalkscheune einfach fest zur re:publica dazugehört. Möglicherweise lässt sich die Terminierung der Vorträge optimieren um eine passendere Auslastung der verschiedenen Räume hinzubekommen? Mehr gibt’s auch nicht zu meckern, in das tausendfache Lob für die Organisatoren kann ich nur einstimmen.

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Im re:publica-Blog wird gerade ein Blogspiegel gesammelt. Falls jemand die nächsten 3 Tage nix zu tun hat, Lesefutter findet sich dort jetzt schon genug.

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Barcamp Berlin 3, Tag 1, kleiner Rückblick

18.10.2008, 21:28 von jovelstefan | 1 Kommentar

Schön wars heute. Tolle Location, ein Mörderfernseher im Foyer, lauter bekloppte Internetleute. Kann man öfter machen. Morgen zum Beispiel. Ein kleiner Rückblick auf die von mir besuchten Sessions von heute:

Linkbuilding SEO: Naja, Linkbuilding Gedängsel halt. Der Seonaut erzählte darüber, wie man so Links einsammeln kann. Alle haben fleißig mitgeschrieben, aber das Ei des Kolumbus gibbet halt nicht und das Vorgestellte war mir nicht neu. Man muss halt ein bisschen Zeit und Arbeit investieren. Und/Oder Geld.

5 reasons why all web software projects fails: Ha! Die Session hätte ich auch halten können! Falsch verstandene Anforderungen vom Kunden, 80:20-Regel undsoweiterundsofort. Schön, was ich tagtäglich erlebe, erleben auch andere tagtäglich. Macht das schlechte Gewissen ein bisschen besser.

Social Media Monitoring: Schade. Ein spannendes Thema, leider im falschen Raum. Da es kein Vortrag war (und auch nicht als solcher gedacht und vorbereitet), sondern eigentlich eine Diskussion/Workshop sein sollte, scheiterte die Session an der mäßigen Akustik. Keiner konnte den anderen verstehen und so fiel das irgendwie in sich zusammen. Morgen vielleicht ein neuer Versuch zu dem Thema aus den Reihen der Berlinblasenklicke.

Intro to Drupal: Drupal, ein etwas anderes CMS, bisschen leichtgewichtiger als die ganz Großen, aber durchaus flexibel und attraktiv. Ich hab schon öfter mit Drupal herumexperimentiert und mir gefällt es auch sehr gut. Die Session war klasse und lehrreich, auf Anregung der Zuhörer folgt morgen noch eine Session, in der gute Drupal-Module (so heißen da die Extensions) vorgestellt werden. Die werde ich mir dann auch auf jeden Fall auch reintun.

SeriesJunkies Anonymous: Mal was zum Zurücklehnen. Die empfehlenswertesten TV-Serien aus den letzten Jahren im Überblick. Mit schön Trailern. Viel gelacht.

MBC09 Microblogging Conference: Nettes Brainstorming in kleiner Runde für potenzielle Themen für das Microblogging Camp. Hat auch derbe Spaß gemacht, vor allem der Jaiku-geile Finne, der gar nicht verstanden hat, dass wir eigentlich fast nur über Twitter reden. Naja, Finne halt.

Jetzt erst mal Party im Oberholz, morgen geht’s weiter.

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Berliner Parkqualitäten

15.06.2008, 00:01 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Unlängst durfte ich feststellen, dass die Parkqualität in Berlinnicht besonders dolle ist. Alles ein wenig durcheinander, unstrukturiert und die Leute können anscheinend mit klaren Strukturvorgaben nicht so viel anfangen. Möglicherweise liegt das ja auch nur daran, dass sie ihre Fahrzeuge nicht besonders gut beherrschen. Besonders gut zu sehen war das in Kreuzberg: (mehr …)

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Hörgenuss von der re:publica08

07.04.2008, 23:08 von jovelstefan | 2 Kommentare

Drüben auf dem HZM-Podcast gibt es zwei neue Audio-Tracks, direkt von der re:publica08. Da ist zunächst der Podcast, leider (ja, wirklich leider) ohne den Sven. Der war nicht da und kann sich ärgern. Dafür aber mit dem Bosch. Ein feines Stück Mensch mit sehr intelligenten Aussagen und ein bisschen Humor hat er auch. Das war ne Wucht und es ist sehr hörenswert, was wir da so von der re:publica in Berlin erzählen:

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Ab zum Podblog…!

jovelstefan und bosch beim podcasten
Bildchen vom Herrn Hogenkamp geschossen…

Und dann ist da noch ein nettes Sample. Ich bin nach der Konferenz mal mit dem Mikro surch die Menge gegangen und habe Statements eingesammelt: „Dein Fazit zur re:publica in einem Satz?“ Interessant, wie wenig spontan der ein oder andere ist. Trotzdem ein schöner Querschlag durch die Meinungen zur re:publica:

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Webzwonuller: Weggucken!

08.11.2007, 16:45 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Alle, die auch nur annähernd eine Ahnung davon haben, was das ganze Internetgedöns so soll und warum das soviel Spaß macht, brauchen jetzt nicht mehr weiter zu lesen. Denn das Video, das die Blogpiloten da beim Berliner Barcamp zusammengeschnipselt haben, erklärt das, was die schon wissen. Aber eben so wie die, die das schon wissen, denen, die das noch nicht wissen, gerade nicht erklären können. Also besser. Wer wurde nicht schon mal gefragt, was Twitter ist und hat dann nach Worten und Umschreibungen gesucht. Um dann gefragt zu werden, wer den Scheiß denn braucht. Was fasel ich lange, Video gucken und wissen, was wir komischen Bloggermenschen da so alles machen:

Wie sag ich’s meinen Eltern?

eingebunden mit Embedded Video

Sevenload Direktbloggen

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