Google – jovelblog

Mit ‘Google’ getaggte Beiträge

re:publica2010 – Tag Drei

17.04.2010, 16:20 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Nachdem ich zuvor schon zwei Tage bei der re:publica erfolgreich bewältigt hatte, machte ich mich – ähnlich angeschlagen vom Vorabend wie am Vormorgen – auch am dritten Tag wieder auf zur besagten Veranstaltung, um im ersten Vortrag von einem Google-Mitarbeiter namens Patrick Singer zu erfahren, dass mein geschätzer Arbeitgeber alles richtig gemacht hat, indem er mit Mail und Co. auf Google Apps umgestiegen ist, da die Möglichkeiten, die die Apps für die tägliche individuelle und kooperative Bearbeitung von Aufgaben bieten, einfach unfassbar effizienzsteigernd sind.

Nachdem mir als einige praktische Tipps und Tricks im Umgang mit den Google Apps präsentiert wurden, die ich zum großen Teil aber schon kannte, verlegte ich vom Quatsch Comedy Club eine Etage höher in den Friedrichstadtpalast, wo ich pünktlich einen Platz einnahm für den Vortrag von Miriam Meckel, ihres Zeichens Professorin für Interdings und Medienbums in St. Gallen, die über die Grenzen des menschlichen Ermessens und das Ermessen menschlicher Grenzen in einer fesselnden und engagierten Präsentation (und damit meine ich sowohl den Vortragsstil als auch die visuelle Aufbereitung der begleitenden Folien) ausführte, mich allerdings inhaltlich nicht überzeugen konnte.

Nachdem ich die Mittagspause aus Gründen großen Hungers und körperlicher Angeschlagenheit über das sonst notwendige zeitliche Maß ausdehnen musste, fand ich mich im Großen Saal der Kalkscheune wieder, in dem das Thema „Medien hacken“ in einem beispiellos kurzweiligen Vortrag vorgestellt wurde, indem verschiedene kurzweilige Beispiele vorgestellt wurden, wie es möglich ist, eigene Themen wirksam in den Medien zu platzieren oder – schärfer ausgedrückt – die Medien nach eigenem Gusto von jenen erst zu spät oder gänzlich unbemerkt zu manipulieren ohne die sonst notwendige entsprechende PR-Maschinerie im Rücken zu haben.

Nachdem ich zum dann auch letzten Mal den Gang in den Keller (zum dort befindlichen Quatsch Comedy Club) erfolgreich absolviert hatte, lauschte ich den wunderbaren Ausführungen des wunderbaren Felix Schwenzel zum Thema „warum das internet scheiße ist“, wobei er nach Nennung entsprechender Beispiele (die es sogar in die anspruchsvolle Morgenpost geschafft haben)  zum simplen wie wahren wie logischen Schluss kam, dass das Internet genau deswegen scheiße ist, weil die Welt scheiße ist.

Und am Ende haben dann noch alle zusammen „Bohemian Rhapsody“ gesungen:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direktkaraoke

Fazit folgt. Schöne Tagesberichte schroben übrigens Felix und stijlroyal, klickt mal hin.

Tags: , , , , , , , , , ,

Neues jovles Blog: autocompleted

23.02.2010, 13:13 von jovelstefan | 2 Kommentare
autocompleted Blog

autocompleted Blog

Hallo Internet. Ich habe dir ein neues Blog geschenkt. Worum es geht?

Google vervollständigt während der Eingabe in den Suchschlitz automatisch den Suchstring um häufig gesuchte Wortkombinationen als Vorschlag für die Suche. Durch diesen Mechanismus kommen manche absurde, aber vor allem lustige Erkenntnisse darüber zum Vorschein, was auf Google alles so häufig gesucht wurde und wird. „autocompleted“ sammelt diese lustigen autocompletions, um sie für die Nachwelt zu bewahren.

Die Idee ist geklaut adaptiert von den Kollegen von autocompleteme.com, die das Gleiche für die englische Suche machen. Falls ihr über lustige autocompletions stolpern solltet, dann zögert bitte nicht, mir diese über das Kontaktformular (oder auch per Mail, Twitter etc.) zukommen zu lassen.

Viel Spaß mit dem autocompleted Blog!

Tags: , ,

Barcamp Hamburg 2008 – das offizielle Fazit

24.11.2008, 11:06 von jovelstefan | 10 Kommentare
Barcamp Hamburg von sven.wiesner

Barcamp Hamburg von sven.wiesner

Barcamps sind ne schicke Sache. Da treffen sich nen Haufen Leute, die was mit Internet zu tun haben und bringen sich gegenseitig interssante Sachen bei. Ein dickes Lob an das Orgateam, das Drumherum war perfekt: OTTO hat die Räume gestellt (dass manche Sessions zu voll waren, dafür können die ja nix), die Verpflegung war spitzenmäßig und, Sonderlob, das WLAN war schnell und das ganze Wochenende stabil. Das haben noch nicht viele hinbekommen und das war echt ein Traum. Auch inhaltlich konnte ich wieder viel Neues mitnehmen, wie gewohnt war insbesondere am Sonntag eine Qualitätsoffensive zu spüren.

Eine erste Einleitung bekommt ihr ganz passiv, wenn ihr unser Barcamp-Podcast-Special anhört:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Es gab vor allem einen Haufen E-Commerce-Sessions, Usability war ein großes Thema, da kann man ja ne Menge ausprobieren und testen und optimieren. Die Essenz ist dann auch tatsächlich: Ausprobieren! Ich zitiere Heiko (wenn auch aus anderem Zusammenhang):

Wir können nichts wissen, aber wir können alles messen.

Den Satz nehme ich in meinen aktiven Sprachgebrauch auf. Wo ich schon dabei bin, kann ich auch meine anderen gesammelten Zitate noch loswerden, fragt mich nicht mehr, von wem die nun stammen:

The fuckuation of your customer is the fuckuation of yourself.

Twitter ist manchmal sogar die Einstiegsdroge fürs Bloggen.

Meine Freundin hat kein Profil.

Ein Portal für Franzosen würde ich nicht grün machen, da wäre ich ja blöd!

Weiter im Text, ich sah am Samstag das Thema „Landing Pages“ (von Daniel Reckling von Neckermann (bei Otto, hihi!) ), „Die Zukunft des Bloggens“ (von Jan Tißler, sehr angeregte Diskussion, auch wenn es zu 50% um Twitter ging), „How to make the elephant dance“ (Vorstellung der Telekom-Open API, dazu kommt hier bald noch was…). Die Analyse des US-Präsidenten-Wahlkampfs unter Social Media Marketing-Aspekten von Oliver war auch klasse, weil deutlich wurde, welches Ausmaß das alles hatte und wie unfassbar sich die Welt verändert durch dieses Internetdings.

Vor großem Publikum spielte Sven dann noch seine im Hamburg-Berlin-Blog sehr ausführlich dokumentierte Katzencontentsession aus, die ihre eigene Berechtigung nicht nur durch die Größe, sondern insbesondere durch die Begeisterung des Auditoriums unter Beweis stellte. Die Slides gibt es bei Slideshare.

Beschlossen wurde der Tag mit einer Runde Powerpoint-Karaoke. Das Konzept von Sven und mir: Er quasselt auf deutsch, ich auf absichtlich schlechtem englisch und das Thema (in diesem Fall: schlimme Krankheiten) denken wir uns vorher aus, egal, was dann auf den Folien kommt. Das funktioniert, trotz hervorragender Konkurrenz gab es Platz 4 von der Jury und als Preis das „Praxisbuch Web2.0“ zugesprochen, dass es eigentlich noch gar nicht gibt. Falls jemand weiß, was das eigentliche Thema der Folien war und mir einen Slideshare-Link geben kann, immer her damit. Ich habe nämlich keine Ahnung. [Update: Das eigentliche Thema hieß „Wer spricht mit wem? – Kooperations-Controlling per Netzwerkanalyse„]

Am Sonntag dann nach viel notwendigem Frühstückskaffee weiter mit dem Thema Conversion-Steigerung durch Website-Testing (jaja!) und einem sehr genialen und spannenden Vortrag zum viralen Marketing von einem der vm-people (schönes Ende: „Egal wie digital es wird. Alles endet im Realen.“). Kontrolle der User ist übrigens eine Illusion. Sowas kommt bei den Webenthusiasten natürlich gut an ;)

Wie kann man Microblogging effizient innerhalb eines Unternehmens einsetzen? Diese Frage hat Nicole in gewohnter Souveränität erläutert. Ich schätze Nicoles Vorträge nicht nur inhaltlich, sie hat eine ganz wunderbare Art, Themen rüberzubringen und einen extrem produktiven Dialog zu moderieren. Unterstützt wurde sie auch durch Sören Stamer (Coremedia-„Erfinder“), der über seine Erfahrungen mit dem internen Microblogging-Tool trillr berichtete, das eigentlich als Workshop/Prototyp entstanden ist und sich dann im Unternehmen verselbstständigt hat. Spannendes Thema, das ich weiter in meiner kleinen Agentur verbreiten werde.

Abgerundet wurde der Tag durch eine Live-SEO-Analyse (Heiko Eckert von bigmouthmedia) verschiedener Seiten, aus der ich ganz schrecklich viele kleine, einfache Tipps und Tricks mitnehmen konnte, die ich diese Woche erstmal alle verarbeiten muss. Fantastische Sache übrigens: Saisonale Keywords. Wie ist wohl die Suchhäufigkeit für „Kekse“ und „Abnehmen“ verteilt?

Kekse vs. Abnehmen bei Google Trends

Kekse vs. Abnehmen bei Google Trends

Parallel lief die vieldiskutierte Vorstellung des Google-G1-Android-Phones von zwei Telekom-Marketing-Vögeln, die sich einiges an Bashing anhören mussten (schön bei Twitter nachzulesen) und mit Fettnäpfchen-Zitaten glänzten:

Wenn man nicht will, dass Daten getrackt werden, muss man sich ein anderes Produkt suchen.

jovelstefan hat jetzt ein G1-Google-Phone

jovelstefan hat jetzt ein G1-Google-Phone

Ich hatte das Phone kurz vorher schon in der Hand und bin trotz aller Datenschutzbedenken schwer begeistert, nach 2 Minuten hat man die Bedienung durchschaut und dann rockt das Teil einfach nur. Ich find’s klasse. Die Präse wurde von peate geqikt, kann man nicht so viel erkennen, aber immerhin.

Was war sonst noch? Ach ja, Out Bug Out, dazu gibt es noch nen extra Artikel. Danke an euch alle, an die Sponsoren, an die Organisatoren, an die Teilnehmer. Eines der besten Barcamps bisher!

Weitere Fazit-Barcamp-Berichte findet ihr zum Beispiel dort:

blogzwonull.de – Live-Bericht: Barcamp Hamburg 2, Tag 1
blogzwonull.de – Live-Bericht + Fazit: Barcamp Hamburg, Tag 2
powerbook blog – bchh08 – mein Fazit
antischokke – Qualitätsoffensive am BarCamp-Sonntag
thornet – BarCamp Hamburg 2008
excitingcommerce – Barcamp in Hamburg
excitingcommerce – Barcamp in Hamburg, Part 2
liron.de – Barcamp Hamburg 08: Diaries of a Barcamp virgin

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Google-Suche nach xyz

26.05.2008, 23:44 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Im Grunde ist auch immer einer Mister-Wong-Treffer vorne dabei. Wie die allerdings ihre Keywordlisten generieren?

Sie interessieren sich fuer marketing, corporateblogging, saftladen, kommunikation oder sprechblase. Dann sind Sie bei Mister Wong genau richtig.

Ich lasse mal offen, wonach ich gesucht habe.

Tags: , , , ,

Bloglesegewohnheiten und iPod touch

02.02.2008, 18:34 von jovelstefan | 9 Kommentare

Wie kriegt man das eigentlich hin, den Feedreader immer auf einem niedrigen Füllstand zu halten? Vor allem, wenn man um die 100 Blogfeeds abonniert hat? Blöde Frage, lesen würde helfen. Dafür hatte ich in letzter Zeit immer weniger von derselben und so zeigte mir der Google Reader immer wieder gerne ein 1000+ bei den neuen Posts an. Lösung war dann meist ein wildes Überfliegen der Posts und dabei habe ich sicher ne Mange interessantes Zeug verpasst.

Seit letzter Woche ist alles anders. Ich bin jetzt Nutzer eines iPod touch. Besitzer noch nicht so richtig, da muss ich meine Mitbewohnerin noch überzeugen, dass sie mit dem neumodischen Technikschnickschnack echt nix anfangen kann und das Gerät besser mir überlässt. Die Entschädigungszahlung hierfür ist noch zu diskutieren. Egal, ich benutze das Teil jedenfalls und bin von meinem ersten Apple Device so begeistert, das glaubt man gar nicht. Sogar das Jailbreaken des Geräts, um die unendliche Welt der iPhone/iPod touch-Anwendungen vordringen zu können, war schon Spaß. Die Bedienung ist grandios, das Display genial, browsen, Videos gucken, twittern, alles ganz wunderbar.

Was hat das jetzt mit dem Feedreader zu tun? Ganz einfach: Ich bin jetzt wirklich always on. Naja, zumindest überall da, wo WLAN durch die Gegend fliegt, aber das ist ja fast überall der Fall. Und so kann ich nun auch überall und jederzeit Blogs lesen, wo zuvor das Notebook deutlich zu unhandlich war. In der Mittagspause, in der Zigarettenpause, beim Fernsehgucken (kommt eh nur Scheiß!), beim Toilettengang, beim Zähneputzen usw. usf. Und ganz besonders: Abends im Bett! Da ist die Mitbewohnerin glücklich, dass ich nicht noch bis in die Nacht am PC hänge, sondern mit ihr zusammen unter die Bettdecke schlüpfe, und ich bin glücklich, weil ich noch twittern, Blogs lesen und mailen kann.

Richtig schick ist dabei, dass die iPhone-Version des Google Readers äußerst komfortabel zu bedienen ist (Google Mail übrigens auch). Mir fallen nur zwei Mängel auf: Kommentieren via iPod ist dann doch recht mühsam, Texte länger als ein Tweet sind auf der Touchscreen-Tastatur dann doch eher anstrengend zu tippen. Und es ärgert das Fehlen eines Flash-Plugins für den MobileSafari, man merkt erst jetzt deutlich, dass Flash durchaus präsent im www ist. Letzteres wird vielleicht ja bald nachgebessert, für ersteres ist meine Lösung: Beitrag markieren (Sternchen klicken) und dann vom PC aus meine 2 Cent dazugeben, wenn es mir denn wichtig ist. Das funktioniert eigentlich recht gut.

Fazit: Ich habe meine Feeds wieder voll im Griff, bekomme alles mit und liebe dieses Gerät schon fast mehr als meine geliebte Wii-Konsole!

Tags: , , , , , , ,

Nochmal Markt und mich gibt’s noch…

20.09.2007, 19:03 von jovelstefan | 1 Kommentar

Wenn es derzeit schon nichts von mir zu hören gibt, könnt ihr ja wenigstens noch was für das geliebte jovelblog tun.

Links auf den Wochenmarkt-Artikel mit dem Linktext „Wochenmarkt“ sind herzlich willkommen. Ich will doch meine Wette gewinnen! ;)

Und damit ihr auch wisst, das hier noch was passiert:  In Kürze kommen Berichte zur IAA, zu Graz und zur Rails Conference Europe. Da war ich nämlich die letzten Tage. Spannend, nicht?

Tags: , ,