Hamburg – jovelblog

Mit ‘Hamburg’ getaggte Beiträge

Wohnung in Hamburg-West gesucht

26.08.2009, 12:00 von jovelstefan | 1 Kommentar

Liebes Internet, ich brauche dich! Wir suchen eine neue Wohnung. Wohnungssuche in Hamburg ist kein Spaß. Erstens gibt es zu wenige Wohnungen, zweitens sind die wenigen frei werdenden arschteuer und drittens ist das ganz schlimmer Nervkram, sich mit den Immobilienmaklern auseinandersetzen zu müssen. Teilweise trifft man da auf Vögel, die nicht wissen, wie hoch die Betriebskosten sind, die nicht sagen können, ob die kaputten Fliesen noch repariert werden oder wann eigentlich der Mietbeginn sein würde. Und dafür darf man dann 2.500,- Öre Provision abdrücken. Daher hoffe ich auf eure Hilfe, bevor ich die Ampelmasten mit Hilferufen zupflastere!

Also, was suchen wir? Ideal wären 3,5-4 Zimmer im Altbau, ab ca. 75 qm (größer ist natürlich immer nett) in den üblichen gern genommenen Stadtteilen des Hamburger Westens (Altona, Ottensen, St. Pauli Nord, Bahrenfeld, Eimsbüttel, Hoheluft… Wir würden gerne rausgehen können (Balkon, Terrasse, Garten). Und dann kämen natürlich noch die Traumwünsche wie Badewanne, Dielenboden, Stuck, Whirlpool und Partykeller hinzu. Falls das aber nicht dabei ist, ist das noch lang kein Ausschlusskriterium.

Wir freuen uns über Post (jovelstefan at gmx de) oder Anrufe (0176/63084201) oder DMs über die sonstigen Netzwerke. Über die Belohnung werden wir uns dann bestimmt einig! Vielleicht hat ja der ein oder andere eine gute Idee für die Wohnungssuche oder die Möglichkeit auch sein Netzwerk zu aktivieren. Wir sind wirklich für jede Hilfe sehr dankbar und freuen uns über allmögliche Unterstützung!

Ach ja: Ihr dürft das hier auch gerne twittern!

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Papierkugel des Grauens

12.05.2009, 18:57 von jovelstefan | 1 Kommentar

Sie können einem schon wirklich Leid tun, die armen HSV-Fans. Diese ganze Bremen-Geschichte hat sie wirklich tief ins Herz getroffen. Was von den vier Duellen ewig in der Erinnerung bleiben wird: Die Paperkugel des Grauens. Es ist ein echtes Mem geworden und man muss einfach mitlachen, auch wenn ich den HSV als Wahlhamburger ja schon ein bisschen ins Herz geschlossen habe. Aber das Ganze ist so unglaublich lustig. Wer’s immer noch nicht gesehen hat, hier der Auslöser:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direktpapierkugel

Das ist schon alleine verdammt gut. Aber das Internet macht noch mehr draus. Weiter nach dem Klick… (weiterlesen…)

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Mein Hamburg Marathon 2009

30.04.2009, 21:40 von jovelstefan | 8 Kommentare

5 Stunden, 5 Minuten, 1 Sekunde. Was könnte man in dieser Zeit alles machen? Was Nettes bloggen, einkaufen gehen, einige Bierchen am Elbstrand trinken, eine Kartenpyramide bis unter die Decke bauen. Hab ich alles nicht gemacht. Stattdessen bin ich diese lange Zeit einfach nur gelaufen. 42,195 Kilometer weit. “Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!” stand auf einem großen Plakat kurz vor dem Ziel des Hamburg Marathons dieses Jahr. Es stimmt, der Schmerz ist inzwischen fast weg, der Stolz ist immer noch da, sogar ein bisschen größer als direkt nach dem Lauf.

Die Zeit ist nicht so toll, aber das spielt keine Rolle. Ich bin durchgekommen. Ich hatte das Schlimmste erwartet und das Schlimmste ist eingetroffen. Es ist erstaunlich wie sehr man sich doch selbst quälen kann. Die Chronologie: (weiterlesen…)

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Hamburg Marathon 2009 – mit jovelstefan

25.04.2009, 16:21 von jovelstefan | 2 Kommentare

Irgendwann im letzten Jahr bin ich auf die vollkommen bekloppte Idee gekommen, in meinem Leben einen Marathon gelaufen haben zu müssen. Einfach nur, um es gemacht zu haben. Und so trainierte ich auf den Lübeck-Marathon im Oktober, schuftete, schwitzte und wurde kurz vor dem Lauf so krank, dass an Sport nicht zu denken war. Jetzt ist es wieder soweit, der Marathon Hamburg steht vor der Tür. Mein Ziel: Ankommen. Ich bin nervös wie Sau, so kenne ich mich gar nicht. Ich hab heute den ganzen Tag nichts anderes im Kopf als den Lauf morgen. Ich hoffe, dass ich irgendwie einschlafen kann. Früh. Denn gegen 8 Uhr werde ich auf dem Heiligengeistfeld eintrudeln, um mit dem Start eine gute Stunde später dann kreuz und quer durch Hamburg zu laufen. Ich habe Respekt vor der Strecke und vor dem Wetter, aber ich habe auch Zuversicht, dass ich durchkomme.

Wer an der Strecke sein sollte: Ich trage ein rotes Shirt, schwarze Hose und die Startnummer 16701. Wenn ich von irgendwo “jovelstefan”-Rufe höre, bekommt derjenige beizeiten dann auch mal ein Danke-Bier. Und für diejenigen, die auch während des Laufs immer an mir dran sein wollen, gibt es einen netten SMS-Service vom Hamburger Abendblatt, mit dem Ihr euch über meine Laufzeiten und den Fortschritt auf dem Laufenden halten könnt. Drückt mir die Daumen. Wenn ich dann noch kann, werde ich morgen berichten, direkt nach dem Rennen vielleicht auch auf Twitter.

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Hamburg Marathon 2009

25.04.2009, 11:22 von jovelstefan | Keine Kommentare

Ich bin dabei. Morgen um kurz nach 9 geht’s los. Wer mich anfeuern will, ist natürlich herzlich eingeladen, ich freue mich über jeden Ansporn. Später gibt es hier noch ein paar Infolinks, meine Startnummer und einen Stimmungsbericht. Ich geh jetzt erstmal meine Startnummer abholen.

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Mein Herz für Blogs ♥

22.04.2009, 00:23 von jovelstefan | 6 Kommentare

Ein Herz für Blogs

Uiuiuiui, da hätte ich heute ja fast was ganz Großes verpasst. Da ist man den ganzen Tag auf Kundenbesuch in Frankfurt unterwegs, kommt irgendwann am Abend in einem alternden Hotel am Hauptbahnhof an, freut sich, dass das WLAN zwar ganz schrecklich langsam, aber immerhin umsonst ist und stellt fest, dass die deutsche Blogosphäre durchdreht.

Seit ca. 2 Stunden sitze ich auf meinem Hotelbett und klicke und klicke und klicke mich durch Blogs. Schuld daran ist dieses “Ein Herz für Blogs“-Dings, was ich eigentlich erst gar nicht so dolle fand. Aber es ist toll und funktioniert besser, als wohl irgendwer erwartet hat. Sven schrob “Hach. Wie früher.” und hat damit derbe Recht. Lauter schöne, kleine, lustige, spannende, interessante und sonstwie lesenswerte Blogperlen.

Vielleicht schaffe ich es noch bis Mitternacht, meine liebsten Blogs hier reinzuschreiben. Eine bunte Mischung aus Dingens, Gedöns und Gedängsel, für jeden was dabei:

Draußen nur Kännchen
Die Nessy lese ich seit ich Blogs lese. Ein klassisches Tagebuchblog mit Geschichten und Anekdoten mitten aus dem Leben mit einer ganz herrlich süffisanten Schreibe. Das Blog hab ich so liebgewonnen, dass ich der Nessy sogar eine Karte zu Weihnachten schreiben wollte, was ich nicht mal mit meinen Verwandten mache. Leider bloggt Nessy anonym und wollte mir auch ihre Adresse nicht verraten. Aber ihr kann ich nicht böse sein, wenn sie weiter so schön über Ketchups, blaue Flecken an den Armen, Quadratmänner und Gewichtsveränderung schreibt.

Wieder was gelernt
Das ist das eigentlich Tolle am Internet im Allgemeinen und an Blogs im Speziellen: Man lernt unglaublich viel Zeug, was man sonst nie gelernt hätte. OK, vieles davon ist völlig nutzloses Wissen, aber es macht Spaß. Sehr viel Spaß. Wieder was gelernt sammelt dieses spaßige Nutzlos-Wissen, das man nicht missen will.

Stefan Niggemeier
Ja, einer aus der Gilde der Großen. Der muss trotzdem hier rein. Diese ganze Medien-Chose ist zum größten Teil schrecklich erbärmlich und der Niggemeier schreibt das einfach ganz herrlich ins Internet.

Das Nuf Advanced
Vor allem Geschichten über Kinder. Genauer über Kind1.0  und Kind2.0, ein bisschen bekloppt, aber dafür nur ein bisschen bekloppt. Es gibt auch Hackfleischbesprechungen. Muss man nicht verstehen, aber lesen. Ich habe das Nuf leider bei der re:publica verpasst, wie so viele andere, denen ich mal gerne die Hand geschüttelt hätte. Vielleicht im nächsten Jahr.

Allee der Spackonauten
Es geht noch bekloppter. Auf der Allee der Spackonauten. Herrliches Wortgeschwurbel, Gesellschaftskritik in hochwertig. Beispiel gefällig?  “Vorteile des mobilen Telefonierens: Ich kann überall telefonieren. Nachteile des mobilen Telefonierens: Alle anderen können überall telefonieren. Unterm Strich überwiegen die Nachteile. Fazit: Abschaffen, verbieten, ächten.”
Hochgradig lesenswert.

Magerfettstufe
Warum ich Nils lese? Ich bin erst drei Jahre in Hamburg aber schrecklich verliebt in diese Stadt. Nils ist schon länger hier und meistens auch schrecklich verliebt in diese Stadt. Und da er ganz viel über Hamburg und speziell Ottensen schreibt, hält er mich immer auf dem Laufenden. Ähnliches gilt übrigens auch für die Rückseite der Reeperbahn.

Ansonsten bitte in die Blogroll rechts schauen, die Sachen da sind alle auch toll. Ich habe mir übrigens vorgenommen, wieder mehr in meinen liebsten Blogs zu kommentieren. Wenn ich es überhaupt schon mal gemacht habe. Aber sie haben es einfach verdient.

Und weil es so schön ist, dürfen auch die Podblogs (Blogs zu Podcasts) nicht fehlen, die zwar nicht so richtig mit Text glänzen, aber mit tollem Gequassel. Hör ich vor allem beim Joggen. Eigentlich geh ich nur Joggen, um mal in Ruhe Podcasts zu hören. Am liebsten höre ich folgende drei:

Radio brennt
Ingo, Raimund und Katharina reden in ihrer Internetradioshow so wie man in einer Nichtinternetradioshow niemals reden dürfte. Albern und oft fäkal. Aber lustig.

Hamburger zum Mittag
Ja, ich gebe es zu, ich höre unseren (das sind Sven, André und ich) Podcast tatsächlich auch selber. Und finde das auch ziemlich lustig. Ist das OK, wenn man beim Hören nochmal über seine eigenen Witze lacht? Man kann übrigens auch unserer HzM-Facebook-Gruppe beitreten, wenn man uns gern hört.

Couchpotatoes
Da geht es um Neuigkeiten aus Musik, Film, Fernsehen und Internet. Unkonventionell und daher sehr unterhaltsam.

Am Ende noch ein Tipp unter Freunden: Wer ne tolle Waage braucht, besorgt sich diese bei Dietrich Waagenbau.

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Twitter-Glühweintrinken in Hamburg

29.11.2008, 03:20 von jovelstefan | 2 Kommentare

Weihnachtszeit. Die Welt dreht sich langsamer, die Menschen kommen zur Ruhe und besinnen sich auf die wirklich wichtigen Werte im Leben: Zwischenmenschlichkeit, Liebe, Twittern und Glühwein. So kommen in dieser Zeit in diesem Jahr natürlich auch wieder die Twitterer Hamburgs zusammen, um bei einem kühlen Glühwein ihre gegenseitige Liebe und Zuneigung sowie reichlich Hashtags auszudrücken.

Das ganze nennt sich “Erstes offizielles Hamburger Twitter-Glühweintrinken” und findet statt. Fragt sich nur, wo und wann. Zumindest das Wann? lässt sich ja heutzutage ganz basisdemokratisch klären. Toll, dieses Internetdings.

Du twitterst? Du hast Lust auf einen Glühwein mit anderen Glühwein-lusthabenden Twitterern? Dann sag jetzt bei Doodle, an welchen Terminen du auch Zeit hast. Und folge @gluehwein (oder einfach mir) für weitere Infos… Und retweeten/verlinken ist natürlich auch erlaubt und gewünscht.

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Bahnfahrt von Frankfurt nach Hamburg über Mannheim mit Aufenthalt in Kassel

28.11.2008, 19:21 von jovelstefan | 1 Kommentar

Ein werter Kollege schrieb heute Abend eine ganz wunderbar amüsante Anekdote in meinen Maileingang hinein, die der weiten Internetwelt auf keinen Fall vorenthalten werden sollte:

Moin zusammen!

Hier eine kleine Geschichte, wie sie wohl nur mir passieren kann:
Nachdem ich heute Morgen, am Tag nach [Dr. Anonyms] Abschiedsfeier, noch reichlich bettschwer den Federn entstiegen war und mit Müh und Not den 8:58-Zug nach Hamburg erreichen konnte, entschied ich mich für eine hektische Zigarette auf dem Bahnsteig. Für mich war ja alles klar. Das große Display in der Vorhalle sagte mir ja, dass der Zug nach HH-Altona um 8:58 Uhr von Gleis 8 abfahren würde. Also kämpfte ich mich durch die Menschenmassen an Gleis 8 zur Raucherzone, rauchte eine extrem hektische Zigarette, und als die Anweisung zum Einsteigen kam, sprang ich in den Zug, suchte mir ein freies Plätzchen, holte mein Buch raus und begann zu lesen. Bis die Lautsprecherdurchsage kam: “Meine verehrten Herrschaften, mein Name ist Sandra von Hinten*, ich begrüße Sie recht herzlich an Bord von ICE[xxx] nach München… nächster Halt ist Mannheim.”

Da war ich platt. Nach mannheim brauchte der Zug etwa 30 Minuten, und ich konnte dort aussteigen, ohne vorher kontrolliert zu werden. Die Fahrt war also schon mal umsonst. Ein kleiner Trost! In Mannheim bin ich in die Bahnhofshalle geflitzt und habe mir ein Ticket für die Strecke Mannheim – FFM gekauft. Für den Rest hatte ich ja ein Ticket. Im Endeffekt war meine Fahrt also um 12,25 € teurer geworden. Nichts Großes also.

Nach einer halben Stunde kam dann endlich ein ICE nach Hamburg, und ich bin zugestiegen, nur um darin zum zweiten und dritten Mal an diesem Vormittag am Frankfurter Büro vorbei zu fahren. Nach Frankfurt kam der Zug dann 10 Minuten vor der erwarteten Zeit in Kassel an. Das war auch für die Bahnleute so eine Überraschung, dass sie daraus einen Riesen-Aufriss gemacht haben. Als die 10 Minuten dann abgebummelt waren, setzte sich der Zug wieder in Bewegung und fuhr ca. 5 Meter, bis er abrupt mit Lokschaden stehen blieb. Hier ging es also nicht weiter. Allen fahrgästen mit Ziel Hamburg wurde angeraten, in einen gegenüber stehenden, ohnehin schon überfüllten Zug zu wechseln, und das tat ich… nur um dann den Stehplatz vor den Toiletten zu erwischen, wo ich ca. 20 mal gefragt wurde, ob ich auch für die Toiletten stehen würde… da war ich kurz vorm Schreien…

Ansonsten verlief die Fahrt dann ganz ruhig – bis auf die kleine Vollbremsung, die im Bordbistro alle Tische klärte. Und 6 Stunden nach meinem kleinen Malheur an Gleis 8 war ich dann auch zu Hause…

Nicht schlecht, so ‘ne Bahnfahrt!

Was immer also heute passiert sein mag – lasst Euch nicht ärgern.
Ich bin bemüht, dasselbe zu tun! ;-)

SCHÖNES WOCHENENDE!!!

Peter [Name v.d. Red. geändert]

* Kein Scherz! Ich habe das Namensschild gesehen!!!

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Barcamp Hamburg 2008 – das offizielle Fazit

24.11.2008, 11:06 von jovelstefan | 10 Kommentare
Barcamp Hamburg von sven.wiesner

Barcamp Hamburg von sven.wiesner

Barcamps sind ne schicke Sache. Da treffen sich nen Haufen Leute, die was mit Internet zu tun haben und bringen sich gegenseitig interssante Sachen bei. Ein dickes Lob an das Orgateam, das Drumherum war perfekt: OTTO hat die Räume gestellt (dass manche Sessions zu voll waren, dafür können die ja nix), die Verpflegung war spitzenmäßig und, Sonderlob, das WLAN war schnell und das ganze Wochenende stabil. Das haben noch nicht viele hinbekommen und das war echt ein Traum. Auch inhaltlich konnte ich wieder viel Neues mitnehmen, wie gewohnt war insbesondere am Sonntag eine Qualitätsoffensive zu spüren.

Eine erste Einleitung bekommt ihr ganz passiv, wenn ihr unser Barcamp-Podcast-Special anhört:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Es gab vor allem einen Haufen E-Commerce-Sessions, Usability war ein großes Thema, da kann man ja ne Menge ausprobieren und testen und optimieren. Die Essenz ist dann auch tatsächlich: Ausprobieren! Ich zitiere Heiko (wenn auch aus anderem Zusammenhang):

Wir können nichts wissen, aber wir können alles messen.

Den Satz nehme ich in meinen aktiven Sprachgebrauch auf. Wo ich schon dabei bin, kann ich auch meine anderen gesammelten Zitate noch loswerden, fragt mich nicht mehr, von wem die nun stammen:

The fuckuation of your customer is the fuckuation of yourself.

Twitter ist manchmal sogar die Einstiegsdroge fürs Bloggen.

Meine Freundin hat kein Profil.

Ein Portal für Franzosen würde ich nicht grün machen, da wäre ich ja blöd!

Weiter im Text, ich sah am Samstag das Thema “Landing Pages” (von Daniel Reckling von Neckermann (bei Otto, hihi!) ), “Die Zukunft des Bloggens” (von Jan Tißler, sehr angeregte Diskussion, auch wenn es zu 50% um Twitter ging), “How to make the elephant dance” (Vorstellung der Telekom-Open API, dazu kommt hier bald noch was…). Die Analyse des US-Präsidenten-Wahlkampfs unter Social Media Marketing-Aspekten von Oliver war auch klasse, weil deutlich wurde, welches Ausmaß das alles hatte und wie unfassbar sich die Welt verändert durch dieses Internetdings.

Vor großem Publikum spielte Sven dann noch seine im Hamburg-Berlin-Blog sehr ausführlich dokumentierte Katzencontentsession aus, die ihre eigene Berechtigung nicht nur durch die Größe, sondern insbesondere durch die Begeisterung des Auditoriums unter Beweis stellte. Die Slides gibt es bei Slideshare.

Beschlossen wurde der Tag mit einer Runde Powerpoint-Karaoke. Das Konzept von Sven und mir: Er quasselt auf deutsch, ich auf absichtlich schlechtem englisch und das Thema (in diesem Fall: schlimme Krankheiten) denken wir uns vorher aus, egal, was dann auf den Folien kommt. Das funktioniert, trotz hervorragender Konkurrenz gab es Platz 4 von der Jury und als Preis das “Praxisbuch Web2.0” zugesprochen, dass es eigentlich noch gar nicht gibt. Falls jemand weiß, was das eigentliche Thema der Folien war und mir einen Slideshare-Link geben kann, immer her damit. Ich habe nämlich keine Ahnung. [Update: Das eigentliche Thema hieß "Wer spricht mit wem? - Kooperations-Controlling per Netzwerkanalyse"]

Am Sonntag dann nach viel notwendigem Frühstückskaffee weiter mit dem Thema Conversion-Steigerung durch Website-Testing (jaja!) und einem sehr genialen und spannenden Vortrag zum viralen Marketing von einem der vm-people (schönes Ende: “Egal wie digital es wird. Alles endet im Realen.”). Kontrolle der User ist übrigens eine Illusion. Sowas kommt bei den Webenthusiasten natürlich gut an ;)

Wie kann man Microblogging effizient innerhalb eines Unternehmens einsetzen? Diese Frage hat Nicole in gewohnter Souveränität erläutert. Ich schätze Nicoles Vorträge nicht nur inhaltlich, sie hat eine ganz wunderbare Art, Themen rüberzubringen und einen extrem produktiven Dialog zu moderieren. Unterstützt wurde sie auch durch Sören Stamer (Coremedia-”Erfinder”), der über seine Erfahrungen mit dem internen Microblogging-Tool trillr berichtete, das eigentlich als Workshop/Prototyp entstanden ist und sich dann im Unternehmen verselbstständigt hat. Spannendes Thema, das ich weiter in meiner kleinen Agentur verbreiten werde.

Abgerundet wurde der Tag durch eine Live-SEO-Analyse (Heiko Eckert von bigmouthmedia) verschiedener Seiten, aus der ich ganz schrecklich viele kleine, einfache Tipps und Tricks mitnehmen konnte, die ich diese Woche erstmal alle verarbeiten muss. Fantastische Sache übrigens: Saisonale Keywords. Wie ist wohl die Suchhäufigkeit für “Kekse” und “Abnehmen” verteilt?

Kekse vs. Abnehmen bei Google Trends

Kekse vs. Abnehmen bei Google Trends

Parallel lief die vieldiskutierte Vorstellung des Google-G1-Android-Phones von zwei Telekom-Marketing-Vögeln, die sich einiges an Bashing anhören mussten (schön bei Twitter nachzulesen) und mit Fettnäpfchen-Zitaten glänzten:

Wenn man nicht will, dass Daten getrackt werden, muss man sich ein anderes Produkt suchen.

jovelstefan hat jetzt ein G1-Google-Phone

jovelstefan hat jetzt ein G1-Google-Phone

Ich hatte das Phone kurz vorher schon in der Hand und bin trotz aller Datenschutzbedenken schwer begeistert, nach 2 Minuten hat man die Bedienung durchschaut und dann rockt das Teil einfach nur. Ich find’s klasse. Die Präse wurde von peate geqikt, kann man nicht so viel erkennen, aber immerhin.

Was war sonst noch? Ach ja, Out Bug Out, dazu gibt es noch nen extra Artikel. Danke an euch alle, an die Sponsoren, an die Organisatoren, an die Teilnehmer. Eines der besten Barcamps bisher!

Weitere Fazit-Barcamp-Berichte findet ihr zum Beispiel dort:

blogzwonull.de – Live-Bericht: Barcamp Hamburg 2, Tag 1
blogzwonull.de – Live-Bericht + Fazit: Barcamp Hamburg, Tag 2
powerbook blog – bchh08 – mein Fazit
antischokke – Qualitätsoffensive am BarCamp-Sonntag
thornet – BarCamp Hamburg 2008
excitingcommerce – Barcamp in Hamburg
excitingcommerce – Barcamp in Hamburg, Part 2
liron.de – Barcamp Hamburg 08: Diaries of a Barcamp virgin

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