Hamburg – jovelblog

Mit ‘Hamburg’ getaggte Beiträge

Twitter-Glühweintrinken in Hamburg

29.11.2008, 03:20 von jovelstefan | 2 Kommentare

Weihnachtszeit. Die Welt dreht sich langsamer, die Menschen kommen zur Ruhe und besinnen sich auf die wirklich wichtigen Werte im Leben: Zwischenmenschlichkeit, Liebe, Twittern und Glühwein. So kommen in dieser Zeit in diesem Jahr natürlich auch wieder die Twitterer Hamburgs zusammen, um bei einem kühlen Glühwein ihre gegenseitige Liebe und Zuneigung sowie reichlich Hashtags auszudrücken.

Das ganze nennt sich “Erstes offizielles Hamburger Twitter-Glühweintrinken” und findet statt. Fragt sich nur, wo und wann. Zumindest das Wann? lässt sich ja heutzutage ganz basisdemokratisch klären. Toll, dieses Internetdings.

Du twitterst? Du hast Lust auf einen Glühwein mit anderen Glühwein-lusthabenden Twitterern? Dann sag jetzt bei Doodle, an welchen Terminen du auch Zeit hast. Und folge @gluehwein (oder einfach mir) für weitere Infos… Und retweeten/verlinken ist natürlich auch erlaubt und gewünscht.

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Bahnfahrt von Frankfurt nach Hamburg über Mannheim mit Aufenthalt in Kassel

28.11.2008, 19:21 von jovelstefan | 1 Kommentar

Ein werter Kollege schrieb heute Abend eine ganz wunderbar amüsante Anekdote in meinen Maileingang hinein, die der weiten Internetwelt auf keinen Fall vorenthalten werden sollte:

Moin zusammen!

Hier eine kleine Geschichte, wie sie wohl nur mir passieren kann:
Nachdem ich heute Morgen, am Tag nach [Dr. Anonyms] Abschiedsfeier, noch reichlich bettschwer den Federn entstiegen war und mit Müh und Not den 8:58-Zug nach Hamburg erreichen konnte, entschied ich mich für eine hektische Zigarette auf dem Bahnsteig. Für mich war ja alles klar. Das große Display in der Vorhalle sagte mir ja, dass der Zug nach HH-Altona um 8:58 Uhr von Gleis 8 abfahren würde. Also kämpfte ich mich durch die Menschenmassen an Gleis 8 zur Raucherzone, rauchte eine extrem hektische Zigarette, und als die Anweisung zum Einsteigen kam, sprang ich in den Zug, suchte mir ein freies Plätzchen, holte mein Buch raus und begann zu lesen. Bis die Lautsprecherdurchsage kam: “Meine verehrten Herrschaften, mein Name ist Sandra von Hinten*, ich begrüße Sie recht herzlich an Bord von ICE[xxx] nach München… nächster Halt ist Mannheim.”

Da war ich platt. Nach mannheim brauchte der Zug etwa 30 Minuten, und ich konnte dort aussteigen, ohne vorher kontrolliert zu werden. Die Fahrt war also schon mal umsonst. Ein kleiner Trost! In Mannheim bin ich in die Bahnhofshalle geflitzt und habe mir ein Ticket für die Strecke Mannheim – FFM gekauft. Für den Rest hatte ich ja ein Ticket. Im Endeffekt war meine Fahrt also um 12,25 € teurer geworden. Nichts Großes also.

Nach einer halben Stunde kam dann endlich ein ICE nach Hamburg, und ich bin zugestiegen, nur um darin zum zweiten und dritten Mal an diesem Vormittag am Frankfurter Büro vorbei zu fahren. Nach Frankfurt kam der Zug dann 10 Minuten vor der erwarteten Zeit in Kassel an. Das war auch für die Bahnleute so eine Überraschung, dass sie daraus einen Riesen-Aufriss gemacht haben. Als die 10 Minuten dann abgebummelt waren, setzte sich der Zug wieder in Bewegung und fuhr ca. 5 Meter, bis er abrupt mit Lokschaden stehen blieb. Hier ging es also nicht weiter. Allen fahrgästen mit Ziel Hamburg wurde angeraten, in einen gegenüber stehenden, ohnehin schon überfüllten Zug zu wechseln, und das tat ich… nur um dann den Stehplatz vor den Toiletten zu erwischen, wo ich ca. 20 mal gefragt wurde, ob ich auch für die Toiletten stehen würde… da war ich kurz vorm Schreien…

Ansonsten verlief die Fahrt dann ganz ruhig – bis auf die kleine Vollbremsung, die im Bordbistro alle Tische klärte. Und 6 Stunden nach meinem kleinen Malheur an Gleis 8 war ich dann auch zu Hause…

Nicht schlecht, so ‘ne Bahnfahrt!

Was immer also heute passiert sein mag – lasst Euch nicht ärgern.
Ich bin bemüht, dasselbe zu tun! ;-)

SCHÖNES WOCHENENDE!!!

Peter [Name v.d. Red. geändert]

* Kein Scherz! Ich habe das Namensschild gesehen!!!

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Barcamp Hamburg 2008 – das offizielle Fazit

24.11.2008, 11:06 von jovelstefan | 10 Kommentare
Barcamp Hamburg von sven.wiesner

Barcamp Hamburg von sven.wiesner

Barcamps sind ne schicke Sache. Da treffen sich nen Haufen Leute, die was mit Internet zu tun haben und bringen sich gegenseitig interssante Sachen bei. Ein dickes Lob an das Orgateam, das Drumherum war perfekt: OTTO hat die Räume gestellt (dass manche Sessions zu voll waren, dafür können die ja nix), die Verpflegung war spitzenmäßig und, Sonderlob, das WLAN war schnell und das ganze Wochenende stabil. Das haben noch nicht viele hinbekommen und das war echt ein Traum. Auch inhaltlich konnte ich wieder viel Neues mitnehmen, wie gewohnt war insbesondere am Sonntag eine Qualitätsoffensive zu spüren.

Eine erste Einleitung bekommt ihr ganz passiv, wenn ihr unser Barcamp-Podcast-Special anhört:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Es gab vor allem einen Haufen E-Commerce-Sessions, Usability war ein großes Thema, da kann man ja ne Menge ausprobieren und testen und optimieren. Die Essenz ist dann auch tatsächlich: Ausprobieren! Ich zitiere Heiko (wenn auch aus anderem Zusammenhang):

Wir können nichts wissen, aber wir können alles messen.

Den Satz nehme ich in meinen aktiven Sprachgebrauch auf. Wo ich schon dabei bin, kann ich auch meine anderen gesammelten Zitate noch loswerden, fragt mich nicht mehr, von wem die nun stammen:

The fuckuation of your customer is the fuckuation of yourself.

Twitter ist manchmal sogar die Einstiegsdroge fürs Bloggen.

Meine Freundin hat kein Profil.

Ein Portal für Franzosen würde ich nicht grün machen, da wäre ich ja blöd!

Weiter im Text, ich sah am Samstag das Thema “Landing Pages” (von Daniel Reckling von Neckermann (bei Otto, hihi!) ), “Die Zukunft des Bloggens” (von Jan Tißler, sehr angeregte Diskussion, auch wenn es zu 50% um Twitter ging), “How to make the elephant dance” (Vorstellung der Telekom-Open API, dazu kommt hier bald noch was…). Die Analyse des US-Präsidenten-Wahlkampfs unter Social Media Marketing-Aspekten von Oliver war auch klasse, weil deutlich wurde, welches Ausmaß das alles hatte und wie unfassbar sich die Welt verändert durch dieses Internetdings.

Vor großem Publikum spielte Sven dann noch seine im Hamburg-Berlin-Blog sehr ausführlich dokumentierte Katzencontentsession aus, die ihre eigene Berechtigung nicht nur durch die Größe, sondern insbesondere durch die Begeisterung des Auditoriums unter Beweis stellte. Die Slides gibt es bei Slideshare.

Beschlossen wurde der Tag mit einer Runde Powerpoint-Karaoke. Das Konzept von Sven und mir: Er quasselt auf deutsch, ich auf absichtlich schlechtem englisch und das Thema (in diesem Fall: schlimme Krankheiten) denken wir uns vorher aus, egal, was dann auf den Folien kommt. Das funktioniert, trotz hervorragender Konkurrenz gab es Platz 4 von der Jury und als Preis das “Praxisbuch Web2.0” zugesprochen, dass es eigentlich noch gar nicht gibt. Falls jemand weiß, was das eigentliche Thema der Folien war und mir einen Slideshare-Link geben kann, immer her damit. Ich habe nämlich keine Ahnung. [Update: Das eigentliche Thema hieß "Wer spricht mit wem? - Kooperations-Controlling per Netzwerkanalyse"]

Am Sonntag dann nach viel notwendigem Frühstückskaffee weiter mit dem Thema Conversion-Steigerung durch Website-Testing (jaja!) und einem sehr genialen und spannenden Vortrag zum viralen Marketing von einem der vm-people (schönes Ende: “Egal wie digital es wird. Alles endet im Realen.”). Kontrolle der User ist übrigens eine Illusion. Sowas kommt bei den Webenthusiasten natürlich gut an ;)

Wie kann man Microblogging effizient innerhalb eines Unternehmens einsetzen? Diese Frage hat Nicole in gewohnter Souveränität erläutert. Ich schätze Nicoles Vorträge nicht nur inhaltlich, sie hat eine ganz wunderbare Art, Themen rüberzubringen und einen extrem produktiven Dialog zu moderieren. Unterstützt wurde sie auch durch Sören Stamer (Coremedia-”Erfinder”), der über seine Erfahrungen mit dem internen Microblogging-Tool trillr berichtete, das eigentlich als Workshop/Prototyp entstanden ist und sich dann im Unternehmen verselbstständigt hat. Spannendes Thema, das ich weiter in meiner kleinen Agentur verbreiten werde.

Abgerundet wurde der Tag durch eine Live-SEO-Analyse (Heiko Eckert von bigmouthmedia) verschiedener Seiten, aus der ich ganz schrecklich viele kleine, einfache Tipps und Tricks mitnehmen konnte, die ich diese Woche erstmal alle verarbeiten muss. Fantastische Sache übrigens: Saisonale Keywords. Wie ist wohl die Suchhäufigkeit für “Kekse” und “Abnehmen” verteilt?

Kekse vs. Abnehmen bei Google Trends

Kekse vs. Abnehmen bei Google Trends

Parallel lief die vieldiskutierte Vorstellung des Google-G1-Android-Phones von zwei Telekom-Marketing-Vögeln, die sich einiges an Bashing anhören mussten (schön bei Twitter nachzulesen) und mit Fettnäpfchen-Zitaten glänzten:

Wenn man nicht will, dass Daten getrackt werden, muss man sich ein anderes Produkt suchen.

jovelstefan hat jetzt ein G1-Google-Phone

jovelstefan hat jetzt ein G1-Google-Phone

Ich hatte das Phone kurz vorher schon in der Hand und bin trotz aller Datenschutzbedenken schwer begeistert, nach 2 Minuten hat man die Bedienung durchschaut und dann rockt das Teil einfach nur. Ich find’s klasse. Die Präse wurde von peate geqikt, kann man nicht so viel erkennen, aber immerhin.

Was war sonst noch? Ach ja, Out Bug Out, dazu gibt es noch nen extra Artikel. Danke an euch alle, an die Sponsoren, an die Organisatoren, an die Teilnehmer. Eines der besten Barcamps bisher!

Weitere Fazit-Barcamp-Berichte findet ihr zum Beispiel dort:

blogzwonull.de – Live-Bericht: Barcamp Hamburg 2, Tag 1
blogzwonull.de – Live-Bericht + Fazit: Barcamp Hamburg, Tag 2
powerbook blog – bchh08 – mein Fazit
antischokke – Qualitätsoffensive am BarCamp-Sonntag
thornet – BarCamp Hamburg 2008
excitingcommerce – Barcamp in Hamburg
excitingcommerce – Barcamp in Hamburg, Part 2
liron.de – Barcamp Hamburg 08: Diaries of a Barcamp virgin

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Nacktschnecken im Laub

28.08.2008, 08:59 von jovelstefan | Keine Kommentare

Bei meiner morgendlichen Laufrunde am Elbstrand wird so langsam das Laub immer mehr. Man könnte den glauben verlieren, dass der Sommer noch kommt. Nun ist es ja so, dass in Hamburg gerne mal die molekulare Verbindung zweier Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom durch die Luft fliegt und auf dem Boden rumliegt. Den Zustand des am Boden liegenden Laubes kann man also mit Fug und Recht als “feucht” bezeichnen.

Diese laubige Feuchtigkeit lockt nun gerade in den Morgenstunden Horden von Nacktschnecken (Arion lusitanicus) aus ihren Schneckenhäusern, die wegen ihrer Farbe und Form nur schwer vom Laub zu unterscheiden sind und im Gegensatz zu anderen tierischen Menschenfreunden auch nicht ihre Präsenz durch lautes Bellen kundtun.

Ich habe die Laufschuhe jetzt reinlichkeitshalber erst einmal vor der Wohnungstür stehen lassen. In der Hoffnung, dass sich getrocknete Nacktschnecken vielleicht einfach abklopfen lassen.

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Hören statt lesen 2

03.05.2008, 12:07 von jovelstefan | 2 Kommentare

Wenn man zur Zeit schon nichts von mir liest, kann man mich wenigstens ja mal hören. Ausgabe 16 unseres Podcasts ist verfügbar. Mit Schwan.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Hören statt lesen

02.05.2008, 18:11 von jovelstefan | Keine Kommentare

Wenn man zur Zeit schon nichts von mir liest, kann man mich wenigstens ja mal hören. Ausgabe 15 unseres Podcasts ist verfügbar. Und die nächste kommt auch noch diese Woche…

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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