Marathon – jovelblog

Mit ‘Marathon’ getaggte Beiträge

Mein Hamburg Marathon 2009

30.04.2009, 21:40 von jovelstefan | 8 Kommentare

5 Stunden, 5 Minuten, 1 Sekunde. Was könnte man in dieser Zeit alles machen? Was Nettes bloggen, einkaufen gehen, einige Bierchen am Elbstrand trinken, eine Kartenpyramide bis unter die Decke bauen. Hab ich alles nicht gemacht. Stattdessen bin ich diese lange Zeit einfach nur gelaufen. 42,195 Kilometer weit. „Der Schmerz geht, der Stolz bleibt!“ stand auf einem großen Plakat kurz vor dem Ziel des Hamburg Marathons dieses Jahr. Es stimmt, der Schmerz ist inzwischen fast weg, der Stolz ist immer noch da, sogar ein bisschen größer als direkt nach dem Lauf.

Die Zeit ist nicht so toll, aber das spielt keine Rolle. Ich bin durchgekommen. Ich hatte das Schlimmste erwartet und das Schlimmste ist eingetroffen. Es ist erstaunlich wie sehr man sich doch selbst quälen kann. Die Chronologie: (mehr …)

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Hamburg Marathon 2009 – mit jovelstefan

25.04.2009, 16:21 von jovelstefan | 2 Kommentare

Irgendwann im letzten Jahr bin ich auf die vollkommen bekloppte Idee gekommen, in meinem Leben einen Marathon gelaufen haben zu müssen. Einfach nur, um es gemacht zu haben. Und so trainierte ich auf den Lübeck-Marathon im Oktober, schuftete, schwitzte und wurde kurz vor dem Lauf so krank, dass an Sport nicht zu denken war. Jetzt ist es wieder soweit, der Marathon Hamburg steht vor der Tür. Mein Ziel: Ankommen. Ich bin nervös wie Sau, so kenne ich mich gar nicht. Ich hab heute den ganzen Tag nichts anderes im Kopf als den Lauf morgen. Ich hoffe, dass ich irgendwie einschlafen kann. Früh. Denn gegen 8 Uhr werde ich auf dem Heiligengeistfeld eintrudeln, um mit dem Start eine gute Stunde später dann kreuz und quer durch Hamburg zu laufen. Ich habe Respekt vor der Strecke und vor dem Wetter, aber ich habe auch Zuversicht, dass ich durchkomme.

Wer an der Strecke sein sollte: Ich trage ein rotes Shirt, schwarze Hose und die Startnummer 16701. Wenn ich von irgendwo „jovelstefan“-Rufe höre, bekommt derjenige beizeiten dann auch mal ein Danke-Bier. Und für diejenigen, die auch während des Laufs immer an mir dran sein wollen, gibt es einen netten SMS-Service vom Hamburger Abendblatt, mit dem Ihr euch über meine Laufzeiten und den Fortschritt auf dem Laufenden halten könnt. Drückt mir die Daumen. Wenn ich dann noch kann, werde ich morgen berichten, direkt nach dem Rennen vielleicht auch auf Twitter.

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Hamburg Marathon 2009

25.04.2009, 11:22 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Ich bin dabei. Morgen um kurz nach 9 geht’s los. Wer mich anfeuern will, ist natürlich herzlich eingeladen, ich freue mich über jeden Ansporn. Später gibt es hier noch ein paar Infolinks, meine Startnummer und einen Stimmungsbericht. Ich geh jetzt erstmal meine Startnummer abholen.

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Besser laufen am Sonntagmorgen

18.10.2008, 12:25 von jovelstefan | 1 Kommentar

Jetzt sind es noch 8 Tage bis zum Marathon in Lübeck am nächsten Sonntagmorgen. Und weil das Motto „Entspannt letzter werden mit Sonntagmorgen“ mir durchaus zusagt, haben Till und ich gleich mal Nägel mit Köpfen gemacht. Das Sportlerteam unter der Flagge von Sonntagmorgen.com hat ein weiteres Mitglied und zum Radsport kommt jetzt also noch der Laufsport in das Portfolio des Sonntagmorgen-Sportteams. Mein Barcamp Berlin 3-Badge wurde gleich mal manuell um „Sonntagmorgen Racing Team“ ergänzt:

Barcamp Berlin 3 Badge

Barcamp Berlin 3 Badge

Ich freue mich daher auf ein neues Laufshirt in weißer Farbe mit dem Sonntagmorgen-Logo auf der Brust. Und mit einem lustigen Slogan, den ich noch nicht verrate. Die Aussicht auf eine Tasse frischen Kaffee nach dem Zieldurchlauf sollte mich dann noch zusätzlich motivieren (naja, vielleicht trinke ich dann erst einmal ein Fläschchen Wasser).

Ich freue mich jedenfalls, dass das noch so kurzfristig klappt (danke, Till!) und bin stolz darauf, meinen ersten persönlichen Sportsponsor gefunden zu haben.

P.S.: Vielleicht will mymuesli ja noch die Kohlenhydrate zum Kaffee beisteuern?

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Von Blasen, Brustwarzen und Hammermännern

14.10.2008, 08:58 von jovelstefan | 3 Kommentare

Am 26. Oktober findet der Lübeck-Marathon statt und ich bin einer der gemeldeten Läufer. In den letzten Wochen habe ich fleißig trainiert und ordentlich Kilometer geschrubbt. Es gab Phasen in denen ich mich zurückhalten musste, das Trainig nicht zu überziehen und es gab Phasen, in denen ich mich morgens kaum aus dem Bett zwingen konnte, um eine Trainingsrunde zu laufen. Es gab am Anfang sehr viel, am Ende immer weniger Muskelkater, es gab Zweifel, dass ich überhaupt 42,195 km schaffen könnte, es gab Blasen, wunde Brustwarzen und Magenprobleme bei längeren Strecken.

Vorgestern habe ich den längsten Lauf der Vorbereitung absolviert. Von Eimsbüttel zur Alster, dreimal um die Außenalster herum und wieder zurück nach Eimsbüttel. Ca. 31 km, ca. 3:30h. Ich war fix und alle, konnte ahnen, dass der Mann mit dem Hammer schon parat steht. Aber ich bin gut durchgekommen und jetzt bin ich sicher: Der Marathon kann kommen, ich bin bereit, ich kann es schaffen.

Laufen macht angeblich süchtig. Kann ich nicht bestätigen. Süchtig macht das Arbeiten auf ein konkretes, sehr hoch gestecktes Ziel hin, von dem man eigentlich nicht glaubte, es erreichen zu können. Süchtig macht die Genugtuung, die man hat, wenn man wieder ein paar Kilometer mehr am Stück gelaufen ist als jemals zuvor. Süchtig macht der Punkt, an dem man aufhören will zu laufen und trotzdem weiterläuft.

Noch 12 Tage, dann ist es vollbracht. Danach werde ich wohl erst einmal sehr lange nicht die Laufschuhe anschnallen. Danach brauche ich ein neues Ziel.

P.S. Wer mich in Lübeck im Ziel empfangen möchte sei herzlich eingeladen. An erfrischenden Getränken soll es dann nicht scheitern… ;)

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Nacktschnecken im Laub

28.08.2008, 08:59 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Bei meiner morgendlichen Laufrunde am Elbstrand wird so langsam das Laub immer mehr. Man könnte den glauben verlieren, dass der Sommer noch kommt. Nun ist es ja so, dass in Hamburg gerne mal die molekulare Verbindung zweier Wasserstoffatome mit einem Sauerstoffatom durch die Luft fliegt und auf dem Boden rumliegt. Den Zustand des am Boden liegenden Laubes kann man also mit Fug und Recht als „feucht“ bezeichnen.

Diese laubige Feuchtigkeit lockt nun gerade in den Morgenstunden Horden von Nacktschnecken (Arion lusitanicus) aus ihren Schneckenhäusern, die wegen ihrer Farbe und Form nur schwer vom Laub zu unterscheiden sind und im Gegensatz zu anderen tierischen Menschenfreunden auch nicht ihre Präsenz durch lautes Bellen kundtun.

Ich habe die Laufschuhe jetzt reinlichkeitshalber erst einmal vor der Wohnungstür stehen lassen. In der Hoffnung, dass sich getrocknete Nacktschnecken vielleicht einfach abklopfen lassen.

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