München – jovelblog

Mit ‘München’ getaggte Beiträge

Bahnfahrt von Frankfurt nach Hamburg über Mannheim mit Aufenthalt in Kassel

28.11.2008, 19:21 von jovelstefan | 1 Kommentar

Ein werter Kollege schrieb heute Abend eine ganz wunderbar amüsante Anekdote in meinen Maileingang hinein, die der weiten Internetwelt auf keinen Fall vorenthalten werden sollte:

Moin zusammen!

Hier eine kleine Geschichte, wie sie wohl nur mir passieren kann:
Nachdem ich heute Morgen, am Tag nach [Dr. Anonyms] Abschiedsfeier, noch reichlich bettschwer den Federn entstiegen war und mit Müh und Not den 8:58-Zug nach Hamburg erreichen konnte, entschied ich mich für eine hektische Zigarette auf dem Bahnsteig. Für mich war ja alles klar. Das große Display in der Vorhalle sagte mir ja, dass der Zug nach HH-Altona um 8:58 Uhr von Gleis 8 abfahren würde. Also kämpfte ich mich durch die Menschenmassen an Gleis 8 zur Raucherzone, rauchte eine extrem hektische Zigarette, und als die Anweisung zum Einsteigen kam, sprang ich in den Zug, suchte mir ein freies Plätzchen, holte mein Buch raus und begann zu lesen. Bis die Lautsprecherdurchsage kam: “Meine verehrten Herrschaften, mein Name ist Sandra von Hinten*, ich begrüße Sie recht herzlich an Bord von ICE[xxx] nach München… nächster Halt ist Mannheim.”

Da war ich platt. Nach mannheim brauchte der Zug etwa 30 Minuten, und ich konnte dort aussteigen, ohne vorher kontrolliert zu werden. Die Fahrt war also schon mal umsonst. Ein kleiner Trost! In Mannheim bin ich in die Bahnhofshalle geflitzt und habe mir ein Ticket für die Strecke Mannheim – FFM gekauft. Für den Rest hatte ich ja ein Ticket. Im Endeffekt war meine Fahrt also um 12,25 € teurer geworden. Nichts Großes also.

Nach einer halben Stunde kam dann endlich ein ICE nach Hamburg, und ich bin zugestiegen, nur um darin zum zweiten und dritten Mal an diesem Vormittag am Frankfurter Büro vorbei zu fahren. Nach Frankfurt kam der Zug dann 10 Minuten vor der erwarteten Zeit in Kassel an. Das war auch für die Bahnleute so eine Überraschung, dass sie daraus einen Riesen-Aufriss gemacht haben. Als die 10 Minuten dann abgebummelt waren, setzte sich der Zug wieder in Bewegung und fuhr ca. 5 Meter, bis er abrupt mit Lokschaden stehen blieb. Hier ging es also nicht weiter. Allen fahrgästen mit Ziel Hamburg wurde angeraten, in einen gegenüber stehenden, ohnehin schon überfüllten Zug zu wechseln, und das tat ich… nur um dann den Stehplatz vor den Toiletten zu erwischen, wo ich ca. 20 mal gefragt wurde, ob ich auch für die Toiletten stehen würde… da war ich kurz vorm Schreien…

Ansonsten verlief die Fahrt dann ganz ruhig – bis auf die kleine Vollbremsung, die im Bordbistro alle Tische klärte. Und 6 Stunden nach meinem kleinen Malheur an Gleis 8 war ich dann auch zu Hause…

Nicht schlecht, so ‘ne Bahnfahrt!

Was immer also heute passiert sein mag – lasst Euch nicht ärgern.
Ich bin bemüht, dasselbe zu tun! ;-)

SCHÖNES WOCHENENDE!!!

Peter [Name v.d. Red. geändert]

* Kein Scherz! Ich habe das Namensschild gesehen!!!

Tags: , , , , , , , ,

Sicherheitskontrolle am Flughafen

18.01.2008, 08:32 von jovelstefan | 2 Kommentare

Unlängst flog ich mal wieder nach München (und zurück). Sowohl in Hamburg als auch in München musste ich mit meiner Kollegin natürlich durch die obligatorische Sicherheitskontrolle. Meine Kollegin hat eine Knieverletzung und trägt derzeit eine Schiene, die ihr Knie stabilisieren soll und in der metallische Verstärkungen eingearbeitet sind. Logischerweise piepste dann auch der Metalldetektor ordentlich rum und eine Sonderbehandlung durch das Sicherheitspersonal wurde fällig.

So weit, so gut. Was mich wirklich verwunderte war, dass meine Kollegin einfach nur meinte, dass sie eine Knieverletzung hat und eine Schiene trägt. Und das war’s dann. Kein Abtasten, kein Nachgucken, nüscht. Find ich komisch. Seine Apfelschorle muss man wegkippen, aber mit Messern unter dem Knieverband braucht man sich keine Gedanken machen.

Das soll jetzt alles sein, könnte der geneigte Leser jetzt fragen. Natürlich nicht. Zu Hause angekommen, packte ich meine Manteltaschen aus und fand zwischen Taschentüchern und Zigaretten eine Nagelschere. Ja, eine Nagelschere. Liebe Flughafenkontrollvögel. Wenn ihr schon so’n Halligalli macht und ich jedes Mal meinen Gürtel, meinen Hut und meine Perücke ablegen muss, dann schaut doch wenigstens auch richtig nach. Sonst hat das keinen Sinn. Da könntet ihr auch genauso gut dieses Drehkreuz einbauen, das in einer Kletterhalle unweit von Hamburg in der Gegend rumsteht und ähnlich effizient für Sicherheit sorgt:

Drehkreuz 1Drehkreuz 2

Tags: , , , , , , ,