Podcast – jovelblog

Mit ‘Podcast’ getaggte Beiträge

flattr hier, flattr dort

07.06.2010, 13:34 von jovelstefan | 1 Kommentar

flattr ist ein Dienst, mit dem man schnell und einfach mit Kleinstbeträgen Dinge im Netz honorieren kann. Wie das genau funktioniert, erklärt z.B. der Herr Niggemeier. In erster Linie finde ich gut, dass es überhaupt mal sowas gibt. In zweiter Linie bin ich skeptisch, ob das funktioniert. Aber Henne-Ei lässt grüßen, wenn keiner am Anfang mitmacht, dann stirbt das Konzept sofort. Also mach ich jetzt mal mit und gucke, was passiert. Wenn ich über einen netten Artikel stolpere, der mir gefällt und der einen flattr-Button hat, klicke ich drauf. Und wenn ihr das auch so macht, dann könnt ihr nun auch hier im jovelblog den Button klicken. Müsst ihr aber nicht. Das ist es ja gerade.

Eingebaut hab ich das flattr-Dingend übrigens auch im HZM-Podcast, der gerade mit zwei neuen Folgen daherkommt und den ich euch wärmstens empfehle.

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re:publica2010 – Meeting Minutes

21.04.2010, 10:02 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

“Ein’ hab’ ich noch, ein’ hab’ ich noch!” und dann ist auch Ruhe zum Thema, versprochen.

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Das Fazit vorneweg, liest ja eh keiner bis zum Ende:

Die re:publica ist zur größten in Deutschland existierenden Momentaufnahme des Gesellschaftsabbilds im Internet geworden.

Oder wie es mr94 twitterte: „Erkenntnis des Tages: #rp10 ist Feuilleton, #next10 ist Wirtschaftsteil.“

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An alle re:publica-Besucher da draußen, die ihr über fehlendes WLAN motzt (wie jedes Jahr): Geht weg. WLAN für 2500 Livestream-Willige funktioniert einfach (noch) nicht, das ist eben so. Da kannste dir den Arsch sonstnochwie aufreißen. Klappt den Deckel einfach mal runter und hört den Vorträgen zu.

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Die diesjährige re:publica war insbesondere deswegen so gut, weil darauf verzichtet wurde, die in den Vorjahren auf jedem dritten Panel/Vortrag Diskussionen über den Niedergang des Journalismus im Speziellen und Allgemeinen weiter zu führen. Die Argumente sind ausgetauscht und weder haben die Verlage endlich vernünftige Konzepte für die veränderte Medienwelt gefunden noch haben Blogs oder der Bürgerjournalismus die Weltherrschaft übernommen. Ach so, ja, das iPad wird daran übrigens auch nichts ändern. Blöd wäre, sich nun in die üblichen Pseudodiskussionen mit der „alten Garde“ zu begeben (Pseudo, da im Normalfall ja eh keiner von denen mitdiskutiert). Lasst die Ignoranten doch schreiben, was sie wollen. Gute Ideen haben sich bis jetzt noch immer durchgesetzt, das Internet und der Haufen geiler Scheiß da drinnen kriegen das auch ohne gute Presse hin.

Stattdessen wurden die aktuellen Themen von verschiedenen Seiten beleuchtet. Während Jeff Jarvis seinen vielzitierten Saunavergleich vortrug, wird um die Ecke diskutiert, wie der Schutz persönlicher Daten verbessert werden kann. Die Vorträge und Diskussionen waren (endlich) kontrovers, differenziert und auf einem hohen inhaltlichen Niveau. Das war neu und das war gut.

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Angeblich gab es wieder eine Diskussion um die Eintrittspreise (wobei ich online in einer ruckzuck-Suche keine gefunden habe). Ihr Vögel da draußen, die ihr meint, die Ticketpreise wären zu hoch: Ihr wißt nicht, was Bildung kostet (und wert ist!). Guckt mal auf die Preise von ähnlichen Kongressen und Konferenzen, ganz zu schweigen von professionellen Trainings und Schulungen. Da läuft man schnell mal locker in den vierstelligen Euronenbereich. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der re:publica ist unfassbar hoch! Wer das nicht sieht, ist blind. Und nebenbei: Die Veranstalter könnten meiner Meinung nach locker die Preise verdoppeln und würden den Laden immer noch problemlos voll bekommen. Ich vermute, dass das nur deswegen nicht passiert, damit eben jeder sich einen Besuch schmerzlos leisten kann. Also bitte den Ball flach halten.

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Natürlich gibt es auch wieder einen „Hamburger zum Mittag“-Podcast von @bosch und mir zur re:publica, leider wurde der Ton zwischendurch etwas vom Winde verweht, aber ich lege euch die Ausgabe 82 ans Herz, wenn ihr einige Inhalte der Konferenz noch einmal säuberlich zusammengefasst und bewertet haben wollt.

Ich hatte zudem die Ehre, mal wieder bei „Was mit Medien“ die Fragen für das „Was mit Köpfen“-Quiz stellen zu dürfen. Kann man sich in der neuesten Ausgabe etwa ab Minute 16 anhören.

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Radeberger ist auch in diesem Jahr nicht mein Lieblingsbier geworden. Wie kann man ernsthaft sowas zusammenbrauen und dann auch noch als Bier verkaufen?

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Ihr Berliner da drüben: Aufräumen wär mal nicht schlecht. Leute, was macht ihr mit eurer Stadt? Es ist eine Schande!

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Note to myself: Im nächsten Jahr jeden Tag frühstücken, weniger Kaffee trinken, weniger Bier trinken, mehr schlafen. Mein Körper wird es mir danken. Gut, dass es die zwei Tage Wochenende nach der re:publica gibt.

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Organisatorisch nur folgende, absolut konstruktiv gemeinte Kritik: Da die Konferenz räumlich noch weiter zersplittert ist (der Quatsch Comedy Club mit übrigens sehr angenehmer Athmosphäre kam noch hinzu), sollte man vielleicht darüber nachdenken, eine 10-15minütige Pause zwischen den größtenteils im Stundentakt angesetzten Slots zu legen. Um pünktlich in den nächsten Vortrag zu kommen, muss man den vorherigen oft früher verlassen. Da das viele auch machen, entsteht immer eine unschöne Unruhe zu Ende der Vorträge. Das kollektive Aufbrechen des Auditoriums ist auch nicht fair für die Sprecher, die ggfs. noch in den Schlußzügen ihrer Ausführungen sind.

Außerdem werden die Workshopräume inzwischen von der Größe her zum Problem. Wie man das lösen könnte, weiß ich allerdings auch nicht, da die Kalkscheune einfach fest zur re:publica dazugehört. Möglicherweise lässt sich die Terminierung der Vorträge optimieren um eine passendere Auslastung der verschiedenen Räume hinzubekommen? Mehr gibt’s auch nicht zu meckern, in das tausendfache Lob für die Organisatoren kann ich nur einstimmen.

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Im re:publica-Blog wird gerade ein Blogspiegel gesammelt. Falls jemand die nächsten 3 Tage nix zu tun hat, Lesefutter findet sich dort jetzt schon genug.

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re:publica’09-Podcast

05.04.2009, 12:19 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Bevor ich heute Abend noch einmal ausführlicher auf die seit Mittwoch in Berlin stattfindende Netzkulturkonferenz re:publica09 eingehen werde, hier schonmal ein erster Apetithappen. Wie schon fast zur Tradition geworden, gibt es auch von der re:publica09 wieder eine Konferenzausgabe des Hamburger zum Mittag-Podcasts. Und wie bei der re:publica auch schon fast zur Tradition geworden, eine Ausgabe ohne Sven. Entgegen unseren sonst angewandten Podcast-Prinzipien haben wir dieses Mal auch ein Thema (Überraschung!) und quasseln kein dummes Zeug. Vielleicht sogar eine Art historischer Moment für unsere kleine Audioserie…

Den Podcast könnt ihr wie gewohnt auf dem Podblog anhören (dort auch mit den Shownotes und weiterführenden Links), über iTunes abonnieren (was natürlich die beste Variante ist) oder einfach hier im Player anspielen.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

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Was geht?

28.03.2009, 13:03 von jovelstefan | 2 Kommentare

Bevor mich jemand für (virtuell) tot erklärt. Es gibt mich noch. Nächste Woche auch mal wieder zum Anfassen, auf der re:publica09 in Berlin. Ich freu mir nen Keks, endlich mal wieder ne schöne Konferenz mit tollen Leuten. Sven hat ne ganz wunderbare Auswahl zusammengestellt, was da in Berlin so Spannendes passieren wird. Sollte man sich bookmarken.

Ansonsten ist zur Zeit Arbeit, Arbeit, Arbeit angesagt und ich freue mich auf einen hoffentlich ruhigeren April, in dem ich mich dann endlich mal wieder etwas mehr um persönliche Netzgeschichten kümmern kann. Zum Beispiel den HzM-Podcast, dessen Regelmäßigkeit in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig lässt. Immerhin gab es letzte Woche noch eine schön lange Folge, die ich euch sehr ans Herz legen möchte:

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Außerdem wird es nächste Woche so richtig losgehen mit einem Blog zur Bundestagswahl. Das Autorenteam formiert sich langsam und wenn jemand von euch Interesse hat, über die Netzaktivitäten der Politiker und Parteien zu schreiben, freue ich mich über eine Interessensbekundung, in den Kommentaren, per Mail, per Twitter-dm. Selbst wenn ihr nicht mitschreiben wollt, könnt ihr mir helfen. Ich freue mich über Linktipps und Hinweise auf andere Wahlblogs, nette Wahltools, interessante Blogartikel, Podcasts, Videos, whatever. Immer her damit!

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Geklaut vom geklauten Konzept

12.11.2008, 08:55 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Was machen zwei Internetjungs, wenn sie einen Abend lang sonst nix zu tun haben? Sie setzen sich zusammen hin, trinken Wein und essen Chips und hören ihren eigenen Podcast. Und schreiben dabei die Shownotes dazu. Jeder für sich. Was dabei herauskommt ist Kunst. Zumindest ein bisschen. Also da rüberklicken, den ichwilldashören-Button anklicken und beim Hören die lustigen Texte dazu lesen. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

6:32 was passiert wenn man void in dev/null schiebt (schreibt man das so?)
17:10 IRC ist Sven zu stressig. Die Katze stößt sich den Kopf an der Tür. Die fällt zu. Vom Wind.
25:20 Miss Piggy ist unten ohne. Nicht nur bei Meet The Feebles.
32:45 Gays online – gib mir deinen Schweiss
38:25 Sven hat kein Getränk von der Toilette mitgebracht. Schmutz auf ihn und noch ne Schippe!
48:00 wenn Stefan ein wenig an sich rumschubbert, explodiert er

Also NICHT hier anhören, sondern da, wo es mehr davon gibt.

Kurz zu unserer tollen Mitmachaktion, bei der man mitmachen sollte: Wenn ihr ein interessantes Thema im Internet findet, von dem ihr meint, dass wir darüber im Podcast reden müssen, dann speichert den Link bei delicious oder das dings bei einem anderen bekannten dings-Dingens mit dem Tag “hzm” (ohne Tüddelchen). Wir gucken nach dem hzm-Tag (naja, eigentlich nur bei delicious und ein, zwei anderen Bookmark-Diensten) und dann kommt das in die nächste Folge.

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Wurst, Steak, Hack, Stracke und Krumme!

11.10.2008, 20:07 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Hamburger zum Mittag hören! Mit Abstand die fleischlastigste Folge, die wir je produziert haben.

Ich werde das diesmal nicht hier embedden, denn ich finde, ihr müsst da rüber klicken und die Shownotes lesen, ohne die ist der Podcast nämlich nur die Hälfte wert. Also: Bitte hin da, lesen, anhören und vor allem mal jemand kommentieren. Man hat ja den Eindruck, das hört gar keiner.

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