Presse – jovelblog

Mit ‘Presse’ getaggte Beiträge

jovelstricher im Print

09.10.2007, 00:14 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

HorizontLustig. Man schreibselt und bloggelt sovor sich hin, und erst, wenn man sich zur Bloggerhure macht und sich für das Geblogge irgendwie bezahlen lässt, zum Beispiel mit einem Opel Astra für eine Woche, ja erst dann wird man von der schreibenden Gilde der Papierbedrucker wahrgenommen…

Die Horizont brachte unlängst in der gedruckten Ausgabe einen Artikel über das trnd-Projekt für und mit Opel und leitete diesen mit großen Bloggerworten ein (Artikel als pdf). Meinen. Ein analoger Trackback sozusagen. Ich schreib übrigens auch nette Sachen ohne Gegenleistung. Könnt ihr auch drucken, wenn ihr vorher lieb fragt!

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Blogs und Journalismus

10.05.2007, 13:26 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Der Axel Springer Verlag in seiner Presseerklärung zum Posener-Diekmann-Geplänkel:

„Der Beitrag von Alan Posener über Kai Diekmann ist ohne Wissen der Chefredaktion in den Weblog von Alan Posener gestellt worden.“

Nee wirklich, die Chefredaktion hat einen Blogeintrag nicht abgesegnet? Wer hat jetzt nicht verstanden, wie Bloggen funktioniert, die oder ich?

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Second Life: laaangweiliiig!

13.03.2007, 15:10 von jovelstefan | Kommentare geschlossen

Second Life. Alle lieben es: Presse, Marketings, Residents. Denkt man, wenn man sich so anschaut, wie toll so viele das zweite Leben finden und wie viele interessante Menschen aus aller Welt sich da tummeln. Ich find Second Life hingegen einfach nur öde, öde, öde.

Wahrscheinlich ist Second Life der größte Hype seit Bubble1.0. Linden feiert nach eigenen Angaben unglaubliche Zuwachszahlen bei den Nutzern, alle finden es total cool, dass man da ja so einfach Geld verdienen kann, die Marketingabteilungen der größeren Unternehmen kriegen Gänsehaut ob der fantastischen Möglichkeiten, die Second Life bietet.

Warum finde ich Second Life also öde? Weil Second Life eine Welt ist, die in der Realität nie jemand betreten würde. Zugepappt mit Werbung, überall hängen nervende Plakate, überall soll man irgendeinen Scheiß kaufen und alles ist voll mit Sex, Porno, Ficken, Penissen. (mehr …)

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Es darf wieder gegruschelt werden

06.12.2006, 14:33 von jovelstefan | 1 Kommentar

Das StudiVZ ist gestern Abend wieder online gegangen, mit den zu erwartenden Performanceproblemen bei dem rasenden Ansturm der hufscharrenden Studentenmeute. Anscheinend sind trotz der langen Pause aber noch ein paar kleine Bugs im System gewesen, allerdings wohl eher Funktionales als Sicherheitskritisches. Mal schauen, wie lange es bis zum nächsten Kaffeepäuschen dauert.

Alldieweil (danke Karl, das Wort ist großartig!) hat Chefaufklärer DonAlphonso mal ein Horrorszenario beschrieben, was ein Personal(berat)er mit StudiVZ so anstellen könnte (Tim, dein Link!). Klar, reichlich überzogen, aber vielleicht macht das ganz gut deutlich, was alles möglich sein kann, wenn man es denn darauf anlegt. Zumindest versucht DonAlphonso, die Thematik am Leben zu halten, um weiter für das Thema Daten- und Persönlichkeitsschutz zu sensibilisieren.

Was mich in den letzten Tagen im StudiVZ-Blog erschreckt hat: geistiger Dünnschiss in fast jedem Kommentar! (mehr …)

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Quick Update StudiVZ

01.12.2006, 14:16 von jovelstefan | 1 Kommentar

Tja, neue Bugs gibt es erstmal nicht zu vermelden. Nach der Ankündigung im StudiVZ-Blog, dass doch jetzt bitte alle Hacker losziehen sollen um weitere Bugs zu finden, ist die Seite seit gestern offline. Und das wird sie anscheinend auch noch bis heute Nacht sein.

Ist es eigentlich eine gute Idee, Hackern 256 Euro zu bezahlen, wenn sie einen Bug finden? Naja. Erstens kann man darüber streiten, ob ein solcher Aufruf legal ist. Zweitens ist es vielleicht nicht so clever, Hacker zum wilden Herumspielen am eigenen Live-System aufzufordern. Gerade wenn in den Tagen zuvor eine Sicherheitslücke nach der anderen aufgetaucht ist. Drittens ist ein Betrag von 256 (oh, lustige 2er-Potenz) Euro ganz schön lächerlich, wenn man sich anschaut, was gute Entwickler kosten würden und dass 2,5 Millionen Euro Venture Capital hinter StudiVZ stehen (das nochmal zum Thema „kleine Studentenbude“).

Um das Thema für heute zu beschließen, noch eine kleine Presseschau. Die etablierten Schreibstuben bekommen auch langsam Wind von der Sache:

Die Frankfurter Rundschau berichtet u.a., dass sich der Berliner Datenschutzbeauftragte inzwischen mit StudiVZ beschäftigt.

Die Welt reflektiert die Geschehnisse um StudiVZ in einem 4-seitigen Bericht mit der Überschrift „Wie Deutschlands heißestes Start-Up vor die Wand fährt“. Interessant das Fazit:

[..] Und nach WELT.de-Informationen ist Ehssan Dariani inzwischen von der externen Kommunikation entbunden. Es sind Rettungsanker, die möglicherweise zu spät geworfen werden.

Auch regionale Zeitungen berichten.

Der ReferentInnenrat der Humboldt-Uni Berlin warnt vor dem Studentennetzwerk.

Und der Hackeraufruf findet vielleicht auch Futter in nichtdeutschen Landen.

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