republica – jovelblog

Mit ‘republica’ getaggte Beiträge

nowhere

24.11.2009, 21:28 von jovelstefan | Keine Kommentare

re:publica10No where oder now here?

Das Motto der nächsten re:publica lautet “nowhere”. Jetzt und hier, das ist die Umschreibung einer mobil und jederzeit vernetzten Gesellschaft. Vermute ich zumindest. Ob die auf Basis dieses Mottos bahnbrechende Erkenntnisse bringen wird, lasse ich hier erstmal offen. Die letzten 3 re:publicas (re:publicen? re:publicae?) haben aber nicht durch Inhalte begeistert, sondern durch den wild durchmischten Haufen an Besuchern und Vortragenden. Dadurch entstand eine immer grenzwertig chaotische und ziemlich unkonventionelle, aber dafür oder sogar darum eine ungemein sympathische und ehrliche Konferenz. Es gab immer viel zu reden, viel zu diskutieren und viel zu lachen. Darum freue ich mich auf die nächste Berliner Runde vom 14.-16. April, wie gehabt in der Kalkscheune und wie im letzten Jahr zusätzlich auch im Friedrichstadtpalast.

Der Ticketverkauf hat schon begonnen.

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re:publica’09-Podcast

05.04.2009, 12:19 von jovelstefan | Keine Kommentare

Bevor ich heute Abend noch einmal ausführlicher auf die seit Mittwoch in Berlin stattfindende Netzkulturkonferenz re:publica09 eingehen werde, hier schonmal ein erster Apetithappen. Wie schon fast zur Tradition geworden, gibt es auch von der re:publica09 wieder eine Konferenzausgabe des Hamburger zum Mittag-Podcasts. Und wie bei der re:publica auch schon fast zur Tradition geworden, eine Ausgabe ohne Sven. Entgegen unseren sonst angewandten Podcast-Prinzipien haben wir dieses Mal auch ein Thema (Überraschung!) und quasseln kein dummes Zeug. Vielleicht sogar eine Art historischer Moment für unsere kleine Audioserie…

Den Podcast könnt ihr wie gewohnt auf dem Podblog anhören (dort auch mit den Shownotes und weiterführenden Links), über iTunes abonnieren (was natürlich die beste Variante ist) oder einfach hier im Player anspielen.

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Was geht?

28.03.2009, 13:03 von jovelstefan | 2 Kommentare

Bevor mich jemand für (virtuell) tot erklärt. Es gibt mich noch. Nächste Woche auch mal wieder zum Anfassen, auf der re:publica09 in Berlin. Ich freu mir nen Keks, endlich mal wieder ne schöne Konferenz mit tollen Leuten. Sven hat ne ganz wunderbare Auswahl zusammengestellt, was da in Berlin so Spannendes passieren wird. Sollte man sich bookmarken.

Ansonsten ist zur Zeit Arbeit, Arbeit, Arbeit angesagt und ich freue mich auf einen hoffentlich ruhigeren April, in dem ich mich dann endlich mal wieder etwas mehr um persönliche Netzgeschichten kümmern kann. Zum Beispiel den HzM-Podcast, dessen Regelmäßigkeit in letzter Zeit ein wenig zu wünschen übrig lässt. Immerhin gab es letzte Woche noch eine schön lange Folge, die ich euch sehr ans Herz legen möchte:

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Außerdem wird es nächste Woche so richtig losgehen mit einem Blog zur Bundestagswahl. Das Autorenteam formiert sich langsam und wenn jemand von euch Interesse hat, über die Netzaktivitäten der Politiker und Parteien zu schreiben, freue ich mich über eine Interessensbekundung, in den Kommentaren, per Mail, per Twitter-dm. Selbst wenn ihr nicht mitschreiben wollt, könnt ihr mir helfen. Ich freue mich über Linktipps und Hinweise auf andere Wahlblogs, nette Wahltools, interessante Blogartikel, Podcasts, Videos, whatever. Immer her damit!

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Hörgenuss von der re:publica08

07.04.2008, 23:08 von jovelstefan | 2 Kommentare

Drüben auf dem HZM-Podcast gibt es zwei neue Audio-Tracks, direkt von der re:publica08. Da ist zunächst der Podcast, leider (ja, wirklich leider) ohne den Sven. Der war nicht da und kann sich ärgern. Dafür aber mit dem Bosch. Ein feines Stück Mensch mit sehr intelligenten Aussagen und ein bisschen Humor hat er auch. Das war ne Wucht und es ist sehr hörenswert, was wir da so von der re:publica in Berlin erzählen:

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Ab zum Podblog…!

jovelstefan und bosch beim podcasten
Bildchen vom Herrn Hogenkamp geschossen…

Und dann ist da noch ein nettes Sample. Ich bin nach der Konferenz mal mit dem Mikro surch die Menge gegangen und habe Statements eingesammelt: “Dein Fazit zur re:publica in einem Satz?” Interessant, wie wenig spontan der ein oder andere ist. Trotzdem ein schöner Querschlag durch die Meinungen zur re:publica:

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Ab zum Podblog…!

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Twitterkonferenz re:publica

04.04.2008, 10:13 von jovelstefan | 4 Kommentare

Während ich im Foyer der re:publica08 dem Frühstücksfernsehen von Daniel, Franzi und Thomas lausche, fange ich zu Beginn des dritten Tages zum ersten Mal zu reflektieren an. Wie im letzten Jahr ist das hier wieder wie eine Klassenfahrt mit vielen netten Manschen, die ganz viel zu erzählen haben, sehr witzige Sachen sagen, so dass ich ganz viel lache und alles ist ganz kuschelig und alle haben sich lieb. Da draußen versteht das kaum jemand, weil das ja hier alles nur Freaks sind, die in ihrer eigenen Welt leben. Und das stimmt immer mehr. Was sich im Vergleich zu letztem Jahr nämlich ganz anders ist: Bloggen ist raus. Die Bloggerszene gibt sich selbst auf. Twittern heißt das neu Spiel. re:publica08, eine Twitterkonferenz.  Der Sven hat sich damit ganz ausführlich auseinander gesetzt und das ist toll, dass er das macht, denn da kann man auch später noch nachlesen, was hier so passiert ist. Und der Sven ist ja nicht mal hier. Bevor du hier jetzt weiterliest, erstmal Sven lesen, da weisste Bescheid.

Hallo, wieder da? Ich mach also auch mit, bei diesem Twittergedängel. Ich schreibe dann in 140 Zeichen, dass das Mädel in der S-Bahn gerade das ausgedruckte Bildblog liest, dass in Neukölln zu viel Hundekacke liegt oder dass ich ein Ladekabel für mein Handy brauche. Ich spar mir inzwischen auch das Klingeln an der Tür:

Bin ich hier richtig? Komm mal jemand zur Tür!

Großartig, 20 Sec nach meinem letzten Tweet macht mir der Gastgeber die Tür auf. Klingeln ist sowas von 2007

Das macht auch ganz viel Spaß, aber, wie Sven ja schrieb, keine Sau findet nachher in einem sinnvollen Zusammenhang, was eigentlich so alles passiert ist. Getwitter hat eine Halbwertszeit von vielleicht einer Stunde, wenn überhaupt, danach ist das alles total irrelevant. Bloggen hingegen ist relevant (behaupte ich). Was ich so verblogge, ist auch noch in Jahren zu ergoogeln und hat im Normalfall auch noch nach Monaten Relevanz. Ich bekomme auf uralte Blogeinträge noch Kommentare von netten Menschen, die das Thema beschäftigt, das ich da so verbloggt habe.

Und damit führen die Blogger ihre “Branche” ad absurdum. Dadurch, dass hier ungefähr 400 Leute den ganzen Tag nur twittern, nehmen sie sich selbst die Relevanz, die sie sich doch eigentlich in den letzten Jahre aufgebaut haben. Die sie auch immer wieder fordern. Die Szene ist überzeugt davon, dass sie durch das Bloggen die öffentliche Meinung beeinflussen können und das auch tun. Durch das Microblogging über Twitter zerstören sich die Blogger das gerade selbst. Mal provokant gesagt.

Meine Konsequenz: Ich mache mir vorher bewusst, welche Relevanz das hat, was ich so publiziere und wähle danach den Kanal. Irrelevantes shoute ich über Twitter raus, Substanzielles mit einer längeren Halbwertszeit geht ins Blog. Das habe ich bis heute nicht so bewusst getan.

Ach ja, und überhaupt: Keine Sau da draußen kennt/versteht/nutzt Twitter. Wir sind wirklich Freaks, wir komischen Blogger.

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Stöckchen zur re:publica

26.04.2007, 15:45 von jovelstefan | 2 Kommentare

Gerade zufällig ein Stöckchen beim Thomas gefunden (hattest du mir auch eine Mail geschrieben? Ich überseh sowas ja gerne mal…). Thema re:publica, eigentlich ja schon laaaaange her, aber ich schließ das Thema dann mal schnell und offiziell für dieses Blog ab…

Was war das und wo geht das hin?
Ein schöner Abstecher nach Berlin und das Kennenlernen vieler Leute, die ich schon immer mal kennenlernen wollte. Dazu noch das Kennenlernen vieler Leute, die ich vorher nicht kennenlernen wollte, da ich noch nicht mal ihr Blog kannte. Eigentlich war die re:publica die Realdarstellung von Kommunikation. Trotzdem gemütlich, entspannt, entspannend und anregend. Gegenseitiges Füßelecken auch ein bisschen. Das nächste Jahr kann nur schlechter werden. Da kommen dann mehr Schlipsträger, mehr Kameras, mehr Wichtigtuer.

Wo ist dein Geld und aus welchem Blog hast du es?
Mein Geld haben noch andere. Mein Blog habe ich, aber das hat auch kein Geld. Mh.

In wen hast du dich auf der re-publica verliebt?
In das Internet. Schon wieder.

Warum gibt es so viel Hirnwichserei in den Blogs?
Weil das so einen riesigen Spaß macht.

Wer ist dein Blog-Star und was hat er gesagt?
Stars gibt es noch nicht im deutschen Blogistan. Maximal Themensetzer.

Weiter geht es an:
Och, bedient euch. Ich ping mal explizit die Angela.

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Zehn Thesen zur Blogosphäre

16.04.2007, 17:03 von jovelstefan | 16 Kommentare

Völlig subjektiv und ohne jeden Beleg entwickle ich aus meinen Beobachtungen bei der re:publica die folgenden Thesen. Wer sich wiedererkennt, darf sich melden. Wer anderer Meinung ist, muss sich melden.

  • Blogger sind Raucher. Beweise: Luftqualität im großen Saal und Bodenbelag im Hof.
  • Blogger haben häufiger warme Oberschenkel.
  • Lebenselexier des Blogger ist Koffein. Einnahmequellen: Kaffee, Club-Mate, Cola.
  • Blogger reden tatsächlich noch lieber, als dass sie schreiben. Am liebsten reden Blogger natürlich darüber, was sie schreiben werden oder geschrieben haben. Kommunikation ist ein Synonym für Blogger.
  • Blogger wundern sich und verziehen das Gesicht, wenn sie gesiezt werden.
  • Leute mit Schlips wundern sich, dass Blogger das Gesicht verziehen, wenn sie von ihnen angesprochen werden.
  • Blogger legen Wert auf eine verschlüsselte Übertragung ihrer Daten im WLAN.
  • Mac-Fraktion vs. Windows-Fraktion: unentschieden. Linux hat verloren.
  • Personennamen sind gestern. URLs/Blognamen sind heute.
  • Blogger nehmen sich nicht Ernst. Aber mal überhaupt nicht.

Was ich noch loswerden wollte: Alle, die über die Schwemme der Selbstbeweihräucherungspostings und angeblicher offizieller Verlautbarungen von der re:publica lästern (zum Beispiel), haben eben nicht mitbekommen, was die re:publica so nett machte. Eben nicht die Vorträge der “A-Lister”, das Händeschüttlen der “Großen” und “Erfolgreichen”. Sondern die vielen “Kleinen”, die eben auch da waren, der “Long Tail”. Und die sich auf eines konzentrierten: Kennenlernen, kennenlernen, kennenlernen. Die Vorträge waren nur themensetzendes Beiwerk, das Herz der Konferenz (doofes Wort, besser: des Treffens) lag im Innenhof beim Reden, Essen, Trinken, Quatschen, Rumalbern, Lachen, Gucken und Dasein. Noch nie habe ich meine RSS-Feeds in drei Tagen um so viele tolle (und gänzlich unbekannte) Blogs erweitern können. Danke an alle. Sorry für die Buzzwords.

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Video-Interview von/zur re:publica07

16.04.2007, 13:18 von jovelstefan | 2 Kommentare

Mike hatte mich am Freitag auf der re:publica noch mit einem Spontan-Interview überrumpelt. Und viele andere auch, wie man bei Sevenload sehen kann… Dass ich etwas mitgenommen aussehe, könnte daran liegen, dass ich mich etwas mitgenommen fühlte.

eingebunden mit Embedded Video

Sevenload Direktre:publica

Bilder von der re:publica gibt es auch noch ein ganze Menge

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re:publica (14)

15.04.2007, 12:38 von jovelstefan | Keine Kommentare

Das Fazit zur re:publica wurde von gestern auf morgen verschoben. Wegen Wetter.

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