Urlaubsvertretung – jovelblog

Mit ‘Urlaubsvertretung’ getaggte Beiträge

Treffen zwei Zahnstöcher einen Igel

21.05.2007, 17:39 von svensonsan | Keine Kommentare

Disclaimer: Dieser Beitrag gehört zur “boschblog.de und pop64 fällt nix ein, daher gibt es ein Video-” Urlaubsvertretungs-Reihe.

sagt der eine “guck mal, ein Bus.”

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Das Fünfer-Stöckchen

19.05.2007, 14:41 von svensonsan | 3 Kommentare
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uploaded by svenwerk.

Disclaimer: Dieser Beitrag gehört zur “boschblog.de und pop64 schütten den Long-Tail mit Stöckchen zu” Urlaubsvertretungs-Reihe.

F: Fünf Sachen, die du niemals wissen wolltest.
-Wie Chicken-Wings hergestellt werden.
-Wie Verbrennungen dritten Grades aussehen.
-Wie es in einer Papier-Fabrik aussieht.
-Wie Fußpilz aussieht.
-Mir fällt kein Fünftes ein …

F: Fünf Sachen, die du nicht hast und auch niemals bekommen wirst.
-Zwei Millionen Euro auf dem Konto.
-Kinder, die nur 18 Jahre jünger sind als ich.
-Eine Yacht.
-Ein Baum, der so alt ist, wie ich.
-Ein eigenes Haus.

F: Fünf Sachen, die du möchtest, aber noch nicht hast.
-Eine Million Euro auf dem Konto.
-Kinder.
-Einen Garten
-Ein Aquarium
-Urlaub für einen Monat.

F: Fünf Sachen, die du hast, aber eigentlich nicht möchtest.
-Saldo
-Steuerbescheid
-Strafzettel
-Milli Vanilli CD
-Kaputtes Fahrrad

F: Fünf Sachen, die du zu einer Top-Five ordnen kannst.
Getränke:
-Wasser
-Kaffee
-Becks
-Buttermilch
-Bionade

Das Fünfer-Stöckchen geht weiter an:

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Tokio Hotel Stöckchen

19.05.2007, 12:19 von svensonsan | 2 Kommentare
Claude VonStroke
Claude VonStroke-In Bed With A Dirty Bird
Tokio Hotel nackt Symboldbild

uploaded by merkley???

Disclaimer: Dieser Beitrag gehört zur “boschblog.de und pop64 schütten den Long-Tail mit Stöckchen zu” Urlaubsvertretungs-Reihe.

Das Tokio Hotel Stöckchen
mit Antworten von Sven

F: Tokio Hotel, schon mal gehört?
A: Na sicher, die kennt man doch.

F: Wie findest du Tokio Hotel?
A: Einige Songs sind gar nicht so schlecht.

F: Welche Songs von Tokio Hotel kennst du?
A: Äh, jetzt auf die Schnelle? Keinen.

F: Was würdest du für ein Treffen mit Bill und Tom machen?
A: Mich nackt ausziehen und mit Marmelade einschmieren.

F: Warst du schon mal auf einem Tokio Hotel Konzert?
A: Nein

F: Wenn wir deine Nachricht weiterleiten, was wolltest du Tokio Hotel immer schon mal sagen?
A: Was wollt ihr in drei Jahren machen?

Das Stöckchen geht an:
Life is a longplayer
Die Gosch im Urlaub
Pink_Cherry_93
ROCKEN ROLL
und
Winonas Blog

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Vatertagsstöckchen

17.05.2007, 14:07 von bosch | 6 Kommentare

Auch am Vatertag wollen wir uns an die gute alte Tradition des Stöckchens erinnern. Daher hier gleich ein paar geeignete Fragen:

1. Wie verlief Deine erste Begegnung mit einem Bollerwagen?

Als Kind bin ich mal von einem Bollerwagen gefallen. Meine Mutter zog diesen so rasant, dass ich mir eine kleine Beule am Kopf zuzog. Traumatische Erinnerungen hat dieses Erlebnis aber nicht bei mir hinterlassen.

2. Hast Du als Kind Deinen Vater zum Vatertag beschenkt?

Mhh, ganz klar, die Mutter bekommt zum Muttertag Blumen, ein selbstgemaltes Bild und ein Kästchen Pralinen. Aber der Vatertag ist ja eigentlich nicht so eine Präsentveranstaltung. Schließlich sind die meisten Väter an diesem Tage auf großer Tour und können die kleinen Aufmerksamkeiten des Nachwuchses gar nicht entgegennehmen.

3. Wie hat Dein Vater seinen Ehrentag gefeiert?

Ehrlich gesagt, ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Vater jemals mit einem Bollerwagen um die Häuser gezogen ist. Vielleicht ganz früh in meiner allerfrühesten Kindheit. Aber auch das kann ich mir kaum vorstellen. Später wurde der freie Feiertag eher für gemeinsame Familienausflüge genutzt. Wenn das Wetter schön war, sind wir ins Freibad gefahren und haben Apfelsaftschorle getrunken.

4. Wie feierst Du den Vatertag?

Gar nicht. Ich genieße den Feiertag, obwohl ich nichts zu feiern habe.

5. Welche Getränke gehören Deiner Meinung nach zur Bollerwagenausstattung?

Für alleinziehende Väter gehört ganz klar eine Kiste gutes Astra auf den Bollerwagen. Von mir aus auch zwei Kisten. Aber wie gesagt, ich feiere ja (noch) nicht.

6. Wie sähe für Dich der perfekte alternative Vatertag aus?

Ein Ausflug aufs Land und dazu ein Glas fettarme H-Milch.
Dieses Stöckchen werfe ich weiter an die folgenden (potentiellen) Väter cheinema, soloblogger, Affekopf, Schampus mit Lachsfisch, Freetagger und MC Winkel.

Obacht KleinKursivgedrucktes: Dies ist ein Gastbeitrag von bosch im Rahmen der Urlaubsvertretung.

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Körpersprache, Gestik und Mimik in der erfolgreichen Kommunikation

14.05.2007, 08:57 von svensonsan | 2 Kommentare
screenshot facehoven
screenshot facehoven
uploaded by svensonsan

Disclaimer: Dieser Beitrag gehört zur “pop64 weiß immer noch nicht was Hegel und Bunken sind, findet das aber irgendwie ganz Jovel” Blog-Urlaubsvertretungs-Reihe.

Körpersprache, Gestik und Mimik in der erfolgreichen Kommunikation, das ist ein Thema, für das sich der eigentlichen Blog-Besitzer auch interessiert. Immerhin ist er als Berater in der Kommunikation tätig.

Als erfolgreicher Berater ist die totale Kontrolle über jeden einzelnen der 8000 Gesichtsmuskel unerlässlich. Gute Berater trainieren ihre Mimik jeden Morgen vorm Spiegel.
Sehr gute Berater rasieren sich dabei noch.

In den zahlreichen Büchern und Lehrgängen zum Themenbereich Körpersprache wird das Taktgefühl leider völligst unzureichend dargestellt.

Das holen wir hier nach.
Was nützt der teure Mimik-Lehrgang, wenn sie nicht wissen, wann und in welchem Takt sie ihre zahlreichen Gestiken einsetzen sollen?
Eben.

Bitte beachten sie die folgenden ‘Mimik- und Körpersprache im richtigen Takt’ Trainingsvideos.
Üben Sie das dreimal täglich.
Die erste Übung während einer Nassrasur.
Die zweite Übung in ihrer Lieblings-Musikkneipe, sinnvollerweise direkt am Tresen, sonst sieht es ja keiner.
Nach Wunsch kann der Schwierigkeitsgrad noch gesteigert werden, indem sie ein Getränk halten.

Videos nach dem “weiter”-Klick …

(weiterlesen…)

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Was ist eigentlich Masematte?

13.05.2007, 18:44 von bosch | 5 Kommentare

Jovel, jovel, jovel. Ich lese hier immer nur jovel. Und manchmal auch schofel, Hegel, Bunke und andere komische Wörter. Ich weiß nicht, was soll das bedeuten. Da der Hausherr es meiner Erkenntnis nach bislang versäumt hat, dem Nichtmünsteraner in diesen speziellen Code einzuweihen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, dieses hier kurz nachzuholen.

Der Münsteraner fährt gewöhnlich mit der Leeze zur Maloche, wenn er spät dran ist, tut er dies sogar tacko. Dort angekommen, schickert er erstmal einen Schokelamai und beißt in die Kille. Wer dies allerdings den ganzen Tag tut, hat oft wenig zu schmergeln. Man gilt dann als Laumalocher und bekommt Rochus mit seinem Obermacker.

Alle anderen fahren mit dem Fahrrad zur Arbeit. Wer spät dran ist, tut dies sogar schnell. Dort angekommen, trinkt man erstmal einen Kaffee und beißt in sein Butterbrot. Wer dies allerdings den ganzen Tag tut, hat oft wenig zu lachen. Man gilt dann als schlechter Arbeiter und bekommt Ärger mit seinem Chef.

Was dort oben zu lesen war, ist die Masematte, ein regionaler westfälischer Dialekt des Rotwelschen, der seit 1870 quellenmäßig belegt ist und in einigen Elendsvierteln von Münster durch Sprachkontakt einheimischer Bevölkerung mit zugezogenen Nichtseßhaften, Hausierern und ambulanten Gewerbetreibenden entstand. Die Bezeichnung Masematte leitet sich aus dem Jiddischen masso umattan oder masa ‘umatán her, das “Geschäft”, “Handel” bedeutet. Im Rotwelschen hat masematten auch die Bedeutung “Einbruch, Einbruchdiebstahl”.

Die Zerstörung der geschlossenen Viertel, in denen Masematte gesprochen wurde, und die Vernichtung und Verschleppung der Juden, der Sinti und Roma führten während der Zeit des Nationalsozialismus und des II. Weltkriegs dazu, dass Masematte ihre soziale und örtlich gebundene Grundlage verlor. Bis in die 1960er Jahre hielt sie sich noch in begrenzten Kreisen, etwa unter Bauarbeitern, als lebendige, gesprochene Sprache. Seit dem Ende des II. Weltkriegs veränderte die Sprache ihren Charakter auch insofern, als sie eine “Folklorisierung” durchmachte. Seither gilt es in Teilen der Münsteraner Bevölkerung als “chic”, sich gelegentlich einiger überlieferter Masematte-Ausdrücke zu bedienen. Die Wörter jovel ( = “gut”, “prima”), schofel ( = “mies”, “schlecht”) und leeze ( = “Fahrrad”) wurden zum umgangssprachlichen Allgemeingut, an dem sich die Münsteraner überall in der Welt erkennen.

Jetzt wissen wir auch, warum dieses Blog und sein Betreiber jovel und nicht schofel sind.

Quellen und weiterführende Links:

Obacht KleinKursivgedrucktes: Dies ist ein Gastbeitrag von bosch im Rahmen der Urlaubsvertretung.

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